Unser Buch bei „family snap“

Wir haben Euch das Mama-Blog „family snap“ ja schon einmal empfohlen – und wir freuen uns, dass Yvonne unser Buch „Lasst uns eine Geschichte erfinden“ gelesen und rezensiert hat!

Wenn Ihr also wissen wollt, was eine Mama, die mit beiden Beinen (und beiden Kindern) im Leben steht, von unserem Buch hält, folgt Ihr einfach dem Link:
https://www.familysnap.de/geschichten-erzaehlen-mit-kindern-ueber-familienzeit-und-heldenabenteuer/

(Spoiler: Ihr gefällt’s …)

 

Foto: Annie Spratt / unsplash

Stellt mal Wörter auf den Kopf

Mit Worten und Sprache kann man richtig tolle Sachen machen. Natürlich (…wer hätte das jetzt hier vermutet?) auch Geschichten erzählen! Aber Worte können noch viel mehr. Sie können sich reimen. Sie können verschieden klingen. Oder gleich, obwohl man sie ganz anders schreibt. Macht Euch doch mal gemeinsam auf die Suche nach solchen Besonderheiten. Oder erfindet Reime.

Was ganz Außergewöhnliches können einige besondere Worte: Ihr könnt sie gewissermaßen auf den Kopf stellen – also rückwärts lesen –, und sie ergeben immer noch Sinn. Das sind sogenannte Palindrome. Probiert doch mal „Regallager“ aus, „Legovogel“ oder das längste Palindrom, den „Reliefpfeiler“. Es gibt auch Wörter, die sich vorwärts und rückwärts (also normal und „auf dem Kopf“) lesen lassen, dann aber etwas anderes bedeuten – wie etwa „Nebel“. Das ganze funktioniert sogar mit mehreren Wörtern oder ganzen Sätzen! Ein Beispiel: „Alle Bananen, Anabella!“

Fällt Euch noch mehr ein? Viel Spaß dabei!

Bild © Tim Gouw / unsplash

E-Book vs. Papier

Eine Redakteurin eines Verlages, mit dem ich zusammenarbeite, bezeichnet ihre Leser als „Generation E-Book“. Seit vielen Jahren ist das Lesen von Büchern auf elektronischen Lesegeräten oder Tablets für viele eine gute Alternative zum herkömmlichen Buch. Wie ist das bei Euch? Ich persönlich bevorzuge auf alle Fälle die Papierausgabe eines Buches. Ich liebe es, am Papier zu schnuppern, das Rascheln der Seiten zu hören. Oder mein Lesezeichen zu platzieren, und dann beim nächsten Aufschlagen dann doch erst einmal eine Seite zurückzublättern.

Was Kinder betrifft, sollte auf alle Fälle das gedruckte Buch zum Anfassen die erste Wahl sein. Denn Kinder lernen und erleben nicht eindimensional, sondern wollen mit allen Sinnen angesprochen werden. Und ein Buch aus Papier bietet da eben weitaus mehr als eine Kindergeschichte auf dem Lesegerät zu betrachten. Wenn Kinder Bücher „be-greifen“, riechen und erleben dürfen, spricht übrigens sicherlich nichts dagegen, ein paar Kinder-E-Books als „Notfall-Paket“ für Wartezimmer, Autofahrt und Co. im Gepäck zu haben.

Bild ©Janko Ferlic / unsplash21

 

Fernsehen statt Buch – die Lebenswirklichkeit von Kleinkindern?

„Nichts ist beständiger als der Wandel.“ – Da hatte der Philosoph Heraklit von Ephesus, dem dieses Zitat zugeschrieben wird, sicherlich recht. Doch manchmal möchte ich den Wandel gerne mit bloßen Händen unter Aufbringung all meiner Kräfte aufhalten. Beispielsweise, wenn ich mir die aktuelle miniKIM Studie (Kleinkinder und Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest ansehe. Zusammenfassend liest man dort:

„Medien spielen im Alltag von Kindern eine große Rolle, auch Mädchen und Jungen im Vorschulalter wachsen keineswegs medienfern auf. Bei der Mediennutzung von Zwei- bis Fünfjährigen spielen besonders das Fernsehen und (Bilder-)Bücher eine zentrale Rolle. Fast die Hälfte der Kinder dieser Altersgruppe (44 %) sieht jeden oder fast jeden Tag fern, 43 Prozent beschäftigen sich (fast) täglich mit einem Buch. Im Altersverlauf zeigt sich eine deutliche Verschiebung der Präferenzen: Während für die Mehrheit der Zwei- bis Dreijährigen Bücher unverzichtbar sind, ist für die Vier- und Fünfjährigen das Fernsehen das wichtigste Medium.“ (http://www.mpfs.de/studien/minikim-studie/2014)

Gut, gegen die „Sendung mit der Maus“ oder das „Sandmännchen“ ist sicherlich grundsätzlich nicht einzuwenden. Aber auch nicht dagegen, jeden Tag ein Buch in den Hand zu nehmen, vorgelesen zu bekommen, selbst darin zu blättern. Täglich. Mindestens einmal. Ohne konservativ erscheinen zu wollen: Wäre das nicht etwas Gutes, das bewahrt werden sollte?

Bild: © mojzagrebinfo / pixabay.de

So wird 2018 – ein Beitrag in eigener Sache

Liebe Freunde von Geschichten-Planet.de!

Das Jahr ist jung, und wie so viele (Ihr vielleicht auch) haben wir uns Gedanken gemacht, was wir in diesem Jahr so verbessern, an Neuem ausprobieren, anders machen oder genauso fortführen wollen. Und genau aus diesem Grund schreiben wir Euch …

Wie Ihr wisst, gibt es von uns ein Blog, eine Facebook-Seite, einen Twitter-Account, eine Instagram-Seite – und auf WhatsApp findet Ihr uns genauso wie auf soundcloud und itunes. Ja, auch auf Amazon sind wir vertreten, und zwar mit Buchrezensionen sowie als Autoren unserer eigenen Bücher. Und natürlich wollen wir Euch auf jeder Plattform möglichst etwas anderes bieten! Also haben wir uns dazu entschlossen, die Inhalte von Geschichten-Planet.de etwas anders zu strukturieren. Ab sofort versorgen wir alle, die gerne eine gute Geschichte hören, ihre Phantasie beflügeln lassen wollen oder wissen möchten, was es Neues zu lesen gibt, wie folgt:

Unser Blog (geschichten-planet.de)

Hier schreiben wir über Bücher (Spiele / Filme …), die uns gefallen, stellen unsere eigenen Werke vor und geben pädagogische Tipps fürs (Vor-)Lesen, Erzählen und Geschichtenerfinden.

Unsere Facebook-Seite (https://www.facebook.com/Geschichtenplanet.de/)

Sie ist gewissermaßen unsere Info-Zentrale: Alles, was es auf den anderen Kanälen Neues gibt, erfahrt Ihr auch hier. Außerdem teilen wir, was uns gefällt oder wir empfehlen. Und wir diskutieren gerne mit der Community über unsere Lieblingsthemen Bücher, Geschichten und Erzählkultur.

Unsere Instagram-Seite (https://www.instagram.com/geschichten_planet/)

Nach dem Erfolg unserer kleinen Reihe #hierfehlteinbuch (die wir gerne fortführen) gibt es hier schon bald einen zweiten hashtag: #superkurzgeschichte. Lasst Euch überraschen, aber soviel sei verraten: Hier ist Eure Mitwirkung gefragt!

Auch werden wir in 2018 sicher mit den Instagram Stories experimentieren …

Unser Twitter-Account (https://twitter.com/GeschPlanet)

Twitter ist Text – finden wir zumindest. Darum werden wir hier in Zukunft keine Links und Bilder mehr posten, sondern kurze Lieblings-Textpassagen aus den Büchern, die wir gerade lesen (und rezensieren). Das wird’s auch nur auf Twitter geben.

itunes (https://apple.co/2DuDsTS) und soundcloud (http://bit.ly/2DQZbTU)

Auch 2018 setzen wir unseren „Geschichten-Anfang der Woche fort“ – das macht uns schließlich richtig Spaß …

Newsletter

Auf WhatsApp könnt Ihr unseren Newsletter bereits abonnieren (Anleitung auf unserem Blog, Startseite ganz unten); Wir werden schon bald auch eine E-Mail Variante anbieten. Damit möchten wir Euch sonntags einen kleinen Wochenrückblick über die Geschehnisse auf Geschichten-Planet geben.

So sieht sie also aus, unsere Erledigungs-Liste für 2018 : Wir hoffen, Ihr begleitet uns auch in diesem Jahr und freuen uns auf Euer Feedback!

Liebe Grüße

Petra und Michael von Geschichten-Planet.de

Foto © LUM3N / pixabay

Die richtige Balance zwischen Reden und Schweigen finden

Klar, über ein Erlebnis, eine gehörte Geschichte oder einen Film, den man gemeinsam gesehen hat, will man reden. Das geht uns wohl allen so: Erwachsenen wie Kindern. Wir erzählen uns gegenseitig, wie unser Tag war. Wir sprechen darüber, was der kleine Hase in dem Buch so alles erlebt hat. Wir reden noch monatelang über den gemeinsamen Ausflug am Wochenende.

Doch manchmal braucht es auch das gemeinsame Schweigen. Die Stille, in der jeder seinen Gedanken nachhängen kann. In der Kinder oder Erwachsene das Gehörte oder die eigenen Gedanken sortieren können. Eine indianische Weisheit sagt: „Achte auf die Stille und bewahre sie, denn sie birgt alle Träume des Menschen.“

In diesem Sinne wünschen wir Euch viele gute Gespräche und viel Zeit, um – miteinander oder jeder für sich – die Stille zuzulassen und zu genießen.

Bild © Kate Williams / Unsplash

Herumblättern erlaubt!

Kürzlich habe ich der kleinen Tochter einer Freundin vorgelesen. Mitten in der Geschichte hat sie plötzlich weitergeblättert. Weil ich die Geschichte nicht kannte, musste ich das Vorlesen unterbrechen. Das fand die Kleine kein bisschen schlimm. Denn ihr war im Moment wichtig, an den Bildern auf der nächsten Seite zu sehen, wie es gleich weitergeht. Ein paar Seiten weiter passierte das Gegenteil. Das Mädchen blätterte eine Seite zurück. Sie musste sich noch einmal ins Gedächtnis rufen, was auf den Bildern vorher zu sehen war.

Ich war absolut begeistert! Das Mädchen war nämlich keineswegs unaufmerksam, sondern genau das Gegenteil: Sie war mitten drin in der Geschichte, wollte aktiv Erzähltes verinnerlichen und sich auf Kommendes vorbereiten. Das Buch haben wir anschließend dann noch dreimal gelesen und am Ende nochmal durchgeblättert. So intensiv kann Vorlesen sein!

Bild CC0, © pixel2013 / Pixabay

Geschichten fördern mehr als „nur“ die Phantasie!

„Eltern, die vorlesen, leisten einen zentralen Beitrag zu einer ganzheitlichen Erziehung ihrer Kinder. Sie fördern kognitive, emotionale und soziale Kompetenzen. Damit tragen sie dazu bei, dass Kinder und Jugendliche sich zu vielseitig interessierten, aktiven und offenen Menschen entwickeln.“ – Das ist das Fazit der Vorlesestudie 2011 von „Stiftung Lesen“, dem ich mich nur anschließen kann.

Ich habe erlebt, dass Kinder, die mit Geschichten groß geworden sind, schneller eine Idee davon haben, wie sie mit anderen Kindern in Kontakt kommen können. Kinder können durch gute Geschichten Handlungsstrategien entwickeln, wie sie den nächsten Streit vielleicht besser lösen können.

Und Kinder tauchen in so unterschiedliche Welten beim Lauschen von Geschichten ein, dass sie dadurch erleben, wie bunt und vielfältig auch die reale Welt ist. Braucht Ihr noch mehr Argumente, warum Ihr – am besten jetzt gleich – eine Geschichte erzählen oder vorlesen sollt?

Wir wünschen höchst vergnügliche Lerneffekte!

Ein Ausflug zum Reiterhof – Mit Bildern lesen lernen

Heute ist der erste Advent! Und jetzt ist nicht gerade die passende Jahreszeit, um auf einem Pferd auszureiten – oder doch? Viele Reiterhöfe bieten auch Reiten im Schnee oder sogar Pferdeschlitten-Fahrten an …

Was aber bei allen Temperaturen und jedem Wetter immer geht, ist natürlich ein schönes Buch! Petra stellt den Titel „Ein Ausflug zum Reiterhof“ von Beate Dölling vor. Das Buch wendet sich an die kleinsten Leser, ist illustriert von Elke Broska und erschienen bei FISCHER Duden Kinderbuch in der Reihe „Leseprofi“.

Lesen lernen ist eine echte Herausforderung für Kinder. Dieses Buch kann dabei helfen, schnelle Erfolge zu erzielen. Denn in jedem – kurzen und einfachen – Satz wird ein Wort durch ein Bild ersetzt. So erleben Kinder schnell erste Leseerfolge und werden ermutigt, sich nach und nach Wort für Wort zu erlesen.

Die Geschichte „Ein Ausflug zum Reiterhof“ ist einfach, aber dennoch spannend und überraschend. Denn das freche Pony Bobby entpuppt sich als „Taschendieb“. Gut, dass Lea einen Trick kennt, um ihm die Tasche wieder abzuluchsen.

Die Illustrationen zur Geschichte sind weich, liebevoll und detailreich. Besonders Pferdeliebhaber*innen kommen bei der Geschichte auf ihre Kosten.

Was noch positiv auffällt: Auf dem Deckblatt zu jedem Kapitel und am Ende des Buches gibt es jeweils ein Verzeichnis, welches Bild das entsprechende Wort im Text ersetzt.

Beate Dölling: Ein Ausflug zum Reiterhof – Mit Bildern lesen lernen. FISCHER Duden Kinderbuch 2017, 8,99 EUR
Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise von FISCHER Duden Kinderbuch zur Verfügung gestellt.
Bild CC0, © dMz / Pixabay

Papas: ran ans Buch!

Vorlesen ist ziemlich häufig „Mama-Sache“: Eine Umfrage bei Statista zeigt, dass mehr als die Hälfte der befragten Väter „keine Zeit zum Vorlesen“ hat…

Fragt man Papas, so werden meist die gleichen Gründe angegeben, warum sich Väter fürs Vorlesen nicht allzu sehr zuständig fühlen:

Sie haben aus Berufsgründen Zeitmangel, sie denken, dass die Kinder eh an die Mama als Vorleserin gewöhnt sind – und überhaupt: Ist das denn wirklich  so wichtig mit dem Vorlesen?

Wir finden finde das ziemlich schade, denn Vorlesen wirkt beziehungsstärkend! Gemeinsam in eine Geschichte eintauchen und in gemütlicher Umgebung das Gefühl von Geborgenheit vermitteln: Das ist ein megatolles Erlebnis für Kinder – und ihre Väter.

Ein Tipp für alle Papas, die nun überzeugt sind – oder es auch vorher schon waren: Guten Vorlesestoff findet Ihr hier auf dieser Seite unter der Rubrik „Empfehlungen“ oder „Unsere Bücher“. Viel Spaß beim gemeinsamen Erleben von Geschichten!

Bild  © granata68 / fotolia