Auf die Piste – fertig – los!

Petra stellt den Titel „Auf die Piste – fertig – los!“ von Felix Neureuther unter Mitwirkung von Bastian Schweinsteiger, erschienen bei KERLE Verlag, vor:

Wenn prominente Autoren Bücher schreiben, ist das in der Regel ein Verkaufsargument, nicht unbedingt aber eine Garantie für eine gute Geschichte. Dieses Buch überzeugt allerdings vom Gegenteil. Denn der Skistar Felix Neureuther weiß nicht nur, wovon er schreibt – er hat auch eine schöne kleine Geschichte entwickelt, die Kinder fesselt.

Im Vorwort macht Felix Neureuther bereits neugierig auf das Buch und die Figuren. Und er lüftet auch gleich das Geheimnis, welche reale Person sich hinter welchem Tier in der Geschichte verbirgt.

Das wunderschön von Sabine Straub illustrierte Bilderbuch erzählt eine Geschichte über die Freude am Bewegen – und zwar nicht nur mit dem Fokus aufs Skifahren. Aber es erzählt vor allem über Freundschaft, die beim Sport und gerade in schwierigen Situationen trägt. Was zudem positiv auffällt: Die Kinder werden nicht nur durch die Geschichte selbst angesprochen, sondern auch durch ein kleines Suchrätsel, dass sich durch das gesamte Buch zieht, zum Mitmachen angeregt.

Das Buch ist eingebettet in die Kampagne „Fit4Future“, gestützt vom Deutschen Skiverband und dem Deutschen Skilehrerverband.

Felix Neureuther: Auf die Piste – fertig – los!. Kerle Verlag 2017, 15 EUR

Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise vom Kerle Verlag zur Verfügung gestellt.
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Lesekompetenz schon bei Kleinkindern fördern?

Natürlich: Lesen lernen Kinder in der Schule. Aber Ihr könnt schon bei den Jüngsten den Grundstein legen, damit das Lesenlernen später leichter fällt. Denn etwas zu lernen fällt am leichtesten, wenn man davon wirklich begeistert ist. Und wenn man überzeugt davon ist, dass man das Wissen oder die Fertigkeit auch gut gebrauchen kann. Kinder, die von klein auf an Geschichten herangeführt werden, lassen sich von den gedruckten Buchstaben also schnell fesseln. Sie wollen später dann auch wissen, was dort steht, wollen Geschichten selbst entziffern können.

Hier also die drei wichtigsten Tipps, wie Ihr sozusagen den Kleinsten die spätere Freude am Lesen in die Wiege legen könnt:

  • Schafft beim Geschichtenerzählen und Vorlesen eine Kuschelatmosphäre

Ist es besonders gemütlich, wenn es um Geschichten geht, verbinden Kinder damit ein Wohlgefühl. Das hilft dabei, auch später das Lesen in der Kategorie „schön“ einzuordnen.

  • Gebt den Kindern Bücher zum Anfassen

Bücher müssen von Kinder „be-griffen“ werden dürfen. Das machen Kleinkinder mit allen Sinnen. Sie blättern nicht vorsichtig dünne Seiten um, sondern sie betasten, stecken in den Mund und horchen, was passiert, wenn ein Buch auch mal runterfällt. Das müssen Bücher für die Allerjüngsten aushalten! Also: Stabile Pappbücher besorgen, für Kinder erreichbar aufbewahren und sich mit Kindern an der Vielfältigkeit der Nutzung von Büchern freuen!

  • Zeigt Interesse an Geschichten

Wenn Kinder merken, dass ihr selbst Geschichten mögt, werden sie sich das als Vorbild nehmen. Kinder dürfen also ruhig miterleben, dass Mama und Papa auch gerne schmökern. Sie brauchen eure Aufmerksamkeit, wenn sie euch etwas erzählen wollen. Und sie wollen auch mal ihre Lieblingsgeschichte zum hundertsten Mal hören.

Bild CC0, © StockSnap / Pixabay

Opa, welche Farbe hat der Tod?

Jetzt, im Herbst mit seinen Trauer-Feiertagen, kommt in vielen Familien auch das Thema Tod zur Sprache. Denn früher oder später gehört es in der Entwicklung von Kindern dazu, entsprechende Fragen zu stellen: Warum sind manche Familienangehörige nur noch auf Fotos zu sehen? Und warum weinen Erwachsene, wenn sie an Menschen denken, die gar nicht da sind?

Auf dem Buchmarkt gibt es auch Unterstützung bei den schwierigen Gesprächen rund um Trauer und Tod. Petra stellt den Titel „Opa, welche Farbe hat der Tod“ von Annett Stütze und Britta Vorbach mit Illustrationen von Mascha Greune, erschienen im Patmos Verlag, vor:

Mit Kindern das schwierige Thema Tod ansprechen – wie kann das gelingen? Hilfreich hierfür ist auf jeden Fall dieses Bilderbuch! Es erzählt die Geschichte von Großvater Hase, der merkt, dass er den nächsten Frühling nicht erleben wird. Offen und ehrlich spricht er mit Enkel-Hase darüber. Denn er weiß:

„Niemand sprach gerne über den Tod. Oder über das Sterben. Niemand.“

Was das Buch so einzigartig macht: Der kleine Hase darf seinem Opa wirklich alle Fragen stellen, die ihm unter den Nägeln … oder Pfoten … brennen. Das macht das Buch so kindgerecht. Denn Kinder wollen ganz andere Dinge als Erwachsene wissen. Der kleine Hase fragt also noch, wie der Tod riecht, warum man stirbt und ob man den Tod nicht verjagen kann. Und der Opa-Hase antwortet, so gut er kann.

Am Ende der Geschichte stirbt Opa Hase.

„Etwas beginnt, etwas endet. Die Sonne geht auf, sie geht unter.“

Aber weil der kleine Hase sich wirklich von seinem Großvater verabschieden konnte und Zeit hat, um zu trauern, stehen am Ende die guten Erinnerungen an den Opa im Vordergrund. Ein Bilderbuch, das traurig und schön zugleich ist.

Die Illustrationen sind warm und ansprechend. Sie begleiten das Thema auf herausragende Weise und machen das Buch zu etwas Besonderem.

Bild CC0, ©debowscyfoto / Pixabay

Annett Stütze und Britta Vorbach: Opa, welche Farbe hat der Tod?. Patmos Verlag 2017, 13,00 EUR
Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise vom Patmos Verlag zur Verfügung gestellt.
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Der verrückte Erfinderschuppen: Der Limonadensprudler

Petra stellt den Titel „Der verrückte Erfinderschuppen: Der Limonadensprudler“ von Lena Hach mit Illustrationen von Daniela Kulot, erschienen bei Mixtvision, vor:

Drei Kinder beschließen, ab jetzt Erfinder zu sein – mit Aussicht auf viel Geld, falls sie mit ihren Erfindungen dann mal den Nobelpreis abräumen werden.

Sympathisch, witzig und frech erzählt die Autorin Lena Hach die Geschichte von zwei Jungen und einem Mädchen aus der Perspektive von Fred. Seine Freunde Tilda, Walter und er belagern den Gartenschuppen von Tildas Oma und erklären ihn kurzerhand zu ihrem  Erfinder-Hauptquartier. Und schon beginnt das Abenteuer der drei Erfinder. In diesem ersten Band entwickeln sie gemeinsam – einige witzigen Fehlschläge inbegriffen – den ersten Limonadensprudler der Welt.

An manchen Stellen hätte ich als Erwachsene mir gewünscht, dass die fantastischen Elemente sich klarer von realen abheben. Denn an bestimmten Stellen wird es durchaus auch mal gefährlich oder unangenehm für die Kids. Doch der Ton der Geschichte und die kreativen Wendungen machen immer wieder Lust auf das nächste Kapitel.

Ein tolles Highlight im Buch sind außerdem die Illustrationen von Daniela Kulot: Witzig, detailreich und stimmig machen sie aus der Geschichte ein gelungenes Ganzes.

Bild © privat

Lena Hach: Der verrückte Erfinderschuppen: Der Limonadensprudler. Mixtvision 2017, 12,90 EUR
Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise vom Verlag Mixtvision zur Verfügung gestellt.
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Badetag für Hasenkind

Petra stellt den Titel „Badetag für Hasenkind“ von Jörg Mühle, erschienen bei Moritz Verlag, vor:

Pappbilderbücher für die Jüngsten gibt es jede Menge. Doch ein besonders herausragendes ist „Badetag für Hasenkind“! Nicht nur, dass es an die Erlebniswelt von Kindern zwischen einem und zwei Jahren anknüpft – denn in diesem Alter ist das Baden ja wahrlich ein besonderes und spannendes Vergnügen. Es trifft den Nerv von Kleinkindern noch viel facettenreicher: Alle Seiten, auf denen es um Wasser geht, sind türkisblau. Die Seiten, auf denen die Geschichte dann im „Trockenen“ spielt, sind in einem warmen Gelb. Herrlich! Zudem besteht die Geschichte, die erzählt wird, pro Seite aus nicht mehr als drei Sätzen. Und trotzdem ist alles gesagt, was Kinder bei der entsprechenden Szene wissen müssen. Was noch heraussticht: Die Kinder werden auf jeder Seite mit einbezogen. Sie werden aufgefordert, nach dem Hasenkind zu rufen, dem Hasenkind die Augen zuzuhalten oder den Knopf des Föns zu drücken. Dadurch wird die Mini-Geschichte zum echten Mitmacherlebnis.

Die Illustrationen in dem Buch sind sparsam. Genau richtig also für die Allerjüngsten. Ich finde das Buch rundum gelungen. Eine echte Empfehlung für alle Eltern, Großeltern oder Erzieherinnen, die ein tolles Buch für Kleinkinder suchen!

Bild CC0, © 12019 / Pixabay

Jörg Mühle: Badetag für Hasenkind. Moritz Verlag 2017, 8,95 EUR
Das Rezensions-Exemplar stammt aus dem eigenen Fundus.
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Ein individuelles Bilderbuch lädt zum Erzählen ein

Ein Beitrag von Petra, der Lust aufs gemeinsame Basteln macht:

Bilderbücher begeistern schon die Jüngsten. Hier können sie erst Ente, Hund, Esel und Co. entdecken. Später finden sie in den Illustrationen zur Geschichte interessante Details und können anhand der Bilder die Geschichte leicht mitverfolgen und miterzählen. Wie spannend es aber ist, selbst Hauptperson einer Bilderbuchgeschichte zu sein! Das könnt Ihr ruckzuck verwirklichen. Sammelt Kinder- und Familienfotos, z. B. von einer Urlaubsreise oder einfach von alltäglichen Situationen. Klebt  jedes Foto auf einen festen Tonkarton – gerne in unterschiedlichsten Farben! Locht  die Blätter anschließend und verbindet die Seiten mit zwei Schlüsselringen. Fertig ist das ganz persönliche, individuelle Bilderbuch. Bestimmt fallen den Kindern und Euch Seite um Seite die spannendsten Geschichten ein, die Ihr Euch gemeinsam erzählen könnt.

Bild CC0, © Soorelis / Pixabay

Welches Buch würdet Ihr mitnehmen?

Palmen, Sonne, Strand und … ja, was? Ein Buch natürlich! Aber welches? Petra ist der Meinung, dass man sich da nicht festlegen muss …

Sicherlich kennt Ihr die Frage, was Ihr mitnehmen würdet, wenn Ihr auf eine einsame Insel reisen würdet. Ich stelle die Frage mal noch konkreter: Wenn Ihr Euch auf eine lange Reise machen würdet, welches Buch oder welche Bücher würdet Ihr einpacken? Ich könnte die Frage nicht so einfach beantworten. Dazu habe ich zu viele wirklich gute, bewegende Bücher gelesen. Derzeit mag ich gerne Generationenromane und Thriller. Aber ich bin auch schon in historische Welten eingetaucht oder habe mich auf Utopien eingelassen. Außerdem lese ich – auch wenn ich dafür scheinbar zu alt bin – gerne Kinderbücher. Das ist bei mir meist eine Frage der Stimmung. Und weil die Stimmung auf einer Reise vermutlich immer mal wechselt, müsste ich mindestens ein Buch aus den unterschiedlichsten Genres dabei haben. Und welches Buch würde man in Euren Koffern finden?

Bild CC0, © congerdesign / Pixabay

Wie kleine Tiere schlafen gehen

Heute ist ein typischer verregneter Sonntag: die beste Zeit für Kuscheln und Lesen! Michael stellt den Titel „Wie kleine Tiere schlafen gehen“ von Marina Rachner und Anne-Kristin zur Brügge, erschienen bei Oetinger, vor:

Ein Standard-Rezept, wie man es seinem Kind leichter macht, in den Schlaf zu finden, gibt es leider nicht. Aber ich denke, „Wie kleine Tiere schlafen gehen“ ist auf jeden Fall ein Vorlesebuch, mit dem man gute Voraussetzungen für sanftes Schlummern schafft. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen ist es ganz einfach ein liebenswertes Büchlein mit niedlichen Illustrationen und wunderschönen Reimen. Zum anderen etabliert es ein sinnvolles Einschlafritual – und Rituale sind, da kennt sich meine Kollegin Petra bestens aus, enorm wichtig für den kindgerechten Tagesablauf. Mir gefällt besonders, dass auf der letzten Doppelseite der Inhalt der vorhergehenden Seiten wiederholt wird.

Einziges Manko, das mir inhaltlich aufgefallen ist: Alle Tierkinder und auch das Mädchen am Schluss werden von nur einem Elternteil ins Bett gebracht. Das wird zwar in der Praxis oft so sein, aber zumindest in der letzten Bild-Text-Kombination wäre sicher auch Platz für eine zweite Bezugsperson gewesen.

Dennoch: eine unbedingte Empfehlung, weil so charmant und niedlich!

Bild CC0, © super-mapio / Pixabay

Das Rezensions-Exemplar stammt aus dem eigenen Fundus.
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