Geschichten, die man vielleicht vergisst. Oder auch nicht.

„Eine unvergessliche Geschichte!“ Was den allermeisten als Zeichen der Begeisterung ganz leicht über die Lippen kommt, führt bei Angehörigen von Demenzkranken eher zu einem Kloß im Hals. Denn sie wissen: Vieles von dem, was sie sagen und erzählen, ist bei den Erkrankten nur zu schnell wieder im Strudel des Vergessens verloren.

Petra vom Geschichten-Planet hat mehrere Bücher zu dem Thema verfasst, und alle enthalten Vorlesegeschichten, die den Anforderungen von Demenzkranken gerecht werden. Sie sind nicht länger als 5 Minuten, ihr Inhalt ist leicht begreifbar, und sie sind so strukturiert, dass sie den Vorlesern einen Zugang zu den Erkrankten ermöglichen bzw. verbessern können.

Weil Geschichtenerzählen und -vorlesen gerade zur Weihnachtszeit eine besonders schöne Tradition ist, die Erinnerungen wach werden lässt, gibt es auch einen Band speziell zur Weihnachtszeit.

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Foto CC0, © stevepb / pixabay

Der Geschichtenanfang der Woche: Paulina reist … in ihre Phantasie

Paulina war enttäuscht: Zu gerne wäre sie heute mit ihren Eltern in den Freizeitpark gefahren. Aber das Wetter war einfach zu schlecht für einen solchen Ausflug. Das sah Paulina auch ein – und trotzdem war sie ganz schön schlecht gelaunt. „Na, wenn wir nicht wegfahren können, dann mach doch einfach eine Reise in deine Phantasie!“, schlug ihr Vater vor.
„Wohin?“, fragte Paulina und sah ihn mit großen Augen an. „Und überhaupt – wie soll das gehen?“

Was denkt Ihr – gelingt Paulina die Reise in ihre Phantasie? Und was könnte sie da Freizeitpark-mäßig so erleben?

Hört den Geschichten-Anfang der Woche auch auf itunes:

https://itunes.apple.com/de/podcast/der-geschichten-anfang-der-woche/id1291387251?mt=2

… oder bei soundcloud.

Foto: CCO, © Incygneia / pixabay

Dann heul doch!

Wenn Geschichten zu Tränen rühren – warum denen dann nicht freien Lauf lassen? Das ist unsere Meinung. Denn wenn eine erfundene Geschichten mal so richtig traurige Passagen hat, dann muss das auch irgendwie gezeigt werden. Beim Geschichtenerzählen sollte es also sein wie bei einem ergreifenden Kinofilm: Taschentücher raus und einfach mitleiden. Das gilt übrigens für Erzähler, Erzählerinnen und auch für die Zuhörenden.

Klar sollte eine erfundene Geschichte für Kinder dann am Ende gut ausgehen. Oder zumindest Zuversicht vermitteln. Aber nicht jede Geschichte muss immer ein Schenkelklopfer sein. Oder ein superspannendes Megaabenteuer. Auch traurige Geschichten müssen manchmal erzählt werden. Wenn Geschichtenerzähler und Zuhörende übrigens bei Geschichten weinen, hat das durchaus eine entlastende Komponente. Weinen zuzulassen ist nämlich ein echter Trost.

Natürlich müssen erwachsene Erzähler und Erzählerinnen ein Auge darauf haben, ob ihre jungen Zuhörenden während oder nach einer traurigen Geschichte noch Unterstützung brauchen, um sich wieder zu regulieren. Kuscheln hilft hier auf alle Fälle. Traut euch also ruhig auch mal an eine traurige Geschichte heran.

Foto: CC0, © Aliyah Jamous / unsplash

Die Haltung macht’s

Eine Geschichte lebt von Spannung, vom Überraschungsmoment und von Steigerungen. Davon wird erzählt. Doch das muss ja auch irgendwie rüberkommen. Wenn Ihr eine Geschichte erzählt, sollen die Zuhörenden mitfiebern, mitdenken, sich fesseln lassen und mitfühlen.

Das gelingt Erzählenden, wenn sie mit der Geschichte „mitgehen“. Dabei spielt die Körperhaltung beim packenden Erzählen eine wichtige Rolle. Denn wenn es gerade so richtig spannend ist, und der Erzähler oder die Erzählerin hängen irgendwie schlaff auf der Couch, bleibt vom Nervenkitzel nicht viel übrig. Also: Ein bisschen Spannung bitte! Und zwar nicht nur in durch passende Worte, sondern eben auch im Körper.

Durch unsere Gestik, Mimik und Körpersprache erzählen wir mit. Körperspannung, ein gespannter Gesichtsausdruck und weit aufgerissene Augen erzählen bei aufregenden Passagen mehr als Worte. So ist Euch die Aufmerksamkeit der Zuhörenden sicher!

Beitragsbild: CC0, © Myriams-Fotos / Pixabay

Eine Geschichte in 60 Wörtern

Ein indianisches Sprichwort sagt: „Sprich von Herzen und fasse dich kurz.“ Klar, damit ist gemeint, dass Plaudertaschen doch auch mal die Luft anhalten und andere zu Wort kommen lassen sollten. Oder sich eben auf den Kern der Sache zu konzentrieren und nicht so viel um den heißen Brei herum zu reden.

Und auch eine Geschichte lässt sich ganz nach diesem Motto erzählen. Mit wenigen Wörtern das sagen, was erzählt werden soll. Wir vom Geschichten-Planet haben es versucht. Hier kommt unser Ergebnis. Die Geschichte eines Familienausflugs, erzählt in 60 Wörtern:

Drei Taschen – zwei mit Proviant.
Erster Stopp: Tankstelle!
Zweiter Stopp: Stau.
„Wann sind wir da?“

Nach einer Stunde: Juhu, ein Parkplatz!
Kassenhäuschen: Erste Schlange.
Im Terrarium: zweite bis fünfte Schlange.
Vor dem Toilettenhäuschen: sechste Schlange.
Sonnencreme vergessen.
Schattenplatz ergattert.

Dann 20 Gehege in 30 Minuten.
Eis für alle? Siebte Schlange.
Heimfahrt: Herrliche Ruhe – Kinder schlafen.
Was für ein toller Familienausflug!

Jetzt seid Ihr an der Reihe! Versucht, eine Geschichte mit so wenig Wörtern wie möglich zu erfinden. Trotzdem soll die Geschichte Sinn ergeben. Wir wünschen Euch viel Spaß dabei!

Beitragsbild: CCO, © / Alexas_Fotos pixabay

Sieben Dinge, die beim Geschichtenerfinden helfen

Geschichten zu erfinden macht Spaß! Doch nicht immer liegt die passende Idee direkt vor Euren Füßen. Wenn Ihr in Gedanken gerade mit dem Ärger im Büro, der kniffligen Matheaufgabe aus den Hausaufgaben oder der Planung des nächsten Großelternbesuchs beschäftigt seid, hat Euer Gehirn gerade keine Kapazitäten mehr für aufregende, lustige oder originelle Geschichten.

Damit die Fantasie wieder Platz bekommt, helfen Dir sieben Dinge:

1. Guck Löcher in die Luft!
Hilft wirklich! Wir müssen schließlich auch mal nichts tun. Dann kann unser Geist wieder zur Ruhe kommen. Und Einfälle flattern ganz von selbst wieder in unseren Kopf.

2. Geh mal eine Runde um den Block
Beim Bewegen kann unser Denken mal ein bisschen Pause machen. Denn unser Körper hat dann noch was anderes zu tun. Viele gute Ideen entstehen beim Gehen.

3. Mal eine liegende Acht in die Luft
Die liegende Acht soll unsere beiden Gehirnhälften wieder miteinander verbinden. So tauchen plötzlich Bilder auf, und die passenden Worte zu den Bildern formulieren sich ganz von selbst.

4. Sag laut: „Stopp!“
Wenn gar nichts hilft, um das Gedankenkarussell anzuhalten: einfach mal „Stopp!“ sagen. Und zwar laut und deutlich. Vielleicht müssen wir eben auch mal von uns selbst hören, dass die Grüblerei genug ist. Und dass es wieder Zeit ist, sich schönen Gedanken zuzuwenden.

5. Kritzle ein Blockblatt voll
Kritzeln kann Spannungen lösen. Denn so wird der Bewegungsdrang, der durch Stress entsteht, zumindest ein bisschen befriedigt. Kritzeln hilft uns übrigens nicht nur dabei, Stress abzubauen und wieder Kapazitäten für Kreativität zu haben. Auch bei herausfordernden Telefonaten bringt uns Gekritzel leichter ins Gleichgewicht.

6. Schneide Grimassen
Kein Witz! Durch Muskelkontraktionen im Gesicht stimulieren wir wichtige Punkte, die an unser Gehirn melden: Alles gut! Und mit guter Laune haben wir häufig auch kreative Einfälle.

7. Schreib drei Minuten lang alle Deine Gedanken auf, ohne dabei abzusetzen
Erst denken, dann reden (bzw. schreiben) gilt hier mal nicht. Während Du sozusagen in einem Rutsch durchschreibst, denkst du gleichzeitig. Und dadurch hältst Du Deine spontanen Gedanken schriftlich fest. Lies Dir nach den drei Minuten durch, welche Gedanken Du so spontan niedergeschrieben hast. Vielleicht ist ja schon DIE Idee für Deine nächste Geschichte dabei.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Geschichtenerfinden wünschen Euch Petra und Michael vom Geschichten-Planet!

Beitragsbild: CC0, © Jery Kiesewetter / unsplash

Unser Buch bei „family snap“

Wir haben Euch das Mama-Blog „family snap“ ja schon einmal empfohlen – und wir freuen uns, dass Yvonne unser Buch „Lasst uns eine Geschichte erfinden“ gelesen und rezensiert hat!

Wenn Ihr also wissen wollt, was eine Mama, die mit beiden Beinen (und beiden Kindern) im Leben steht, von unserem Buch hält, folgt Ihr einfach dem Link:
https://www.familysnap.de/geschichten-erzaehlen-mit-kindern-ueber-familienzeit-und-heldenabenteuer/

(Spoiler: Ihr gefällt’s …)

 

Foto: Annie Spratt / unsplash

Unsere Bücher zum Mutter- und Vatertag

Ganz klar: Muttertag und Vatertag kann man als reine Kommerz-Veranstaltungen betrachten. „Ich mag meine Mama und meinen Papa schließlich das ganze Jahr über – und nicht nur im Mai“, werdet Ihr Euch sicher denken.

Aber, andererseits: Schaden kann es ja wohl kaum, wenn man zwei Tage im Jahr ganz den Eltern und dem Familienleben widmet, oder? Wenn Ihr Euren Eltern außerdem eine Mitbringsel-Freude machen wollt, haben wir einen Tipp in eigener Sache für Euch: Michael hat für den Verlag Herder zwei kleine Geschenkbücher geschrieben, die jeweils Mama und Papa in den Mittelpunkt stellen. In humorvollen und hintergründigen Geschichten werden Eltern als das dargestellt, das sie nun mal sind: echte Helden.

… und speziell zum Vatertag eignet sich auch sein Buch „100 Dinge, die MANN einmal im Leben getan haben sollte“, erschienen im GROH Verlag.

Unsere – natürlich gänzlich voreingenommene – Empfehlung, um zum Mutter- oder Vatertag mit einer Aufmerksamkeit „Danke!“ zu sagen.

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Beitragsbild: CC0, © Markus Spiske, pexels

Was Mama-Bloggerinnen erzählen

Mütter können morgens noch schnell die Geburtstagstorte verschönern, tagsüber im Büro kreativ sein und abends noch eine lustige Geschichte erfinden. Klar, das können Väter auch. Aber viele Mütter schreiben darüber: Über ihren Alltag als Mutter, über ihren Spagat zwischen Elternabend, Erfolg und Eierkuchen, über das wunderbar-schrecklich-anstrengend-lustige Leben mit Kind und Kegel.

Und weil hier so richtig authentisch aus dem Alltag erzählt wird, sind wir vom Geschichten-Planet auf einige Mama-Blogs aufmerksam geworden. Ein bisschen ist das Mama-Blog-Lesen wie durchs Schlüsselloch gucken.

Es wird über Müttertypen, den Unsinn, den die eigenen Kinder anstellen, die originellsten Beschäftigungsideen, aktuelle Gemütszustände oder die besten Buchtipps geschrieben. Was aber in jeder Geschichte auf den Mama-Blogs mitklingt: Man hört die jeweilige Mutter reden.

Diese beiden Mama-Blogs finden wir wirklich lesenswert und werden sie weiter verfolgen:

www.familysnap.de
www.muttisoyeah.de/

Beitragsbild: CC0, © rawpixel / pixabay

Eine große Portion Familienglück

Wann seid ihr so richtig glücklich? Als Familie habt ihr jedenfalls die besten Voraussetzungen, um glücklich zu sein. Denn in Familien möchte jeder, dass es dem anderen gut geht. Ihr kennt Euch gegenseitig so gut, wie kaum andere Menschen es tun. Jeder interessiert sich für den anderen und glaubt an die guten Seiten des andern.

Für Glück gibt’s allerdings trotzdem keine Garantie. Manchmal ist Euer Alltag vielleicht so anstrengend, dass das Familienglück schon mal auf der Strecke bleibt. Kindergarten, Schule, Job und jede Menge Arbeit zu Hause: Da wird die Zeit oft knapp, das große und kleine Glück zu erleben.

Damit ihr Eurem Familienglück immer mal wieder auf die Sprünge helfen könnt, hier ein kleiner Tipp: Macht euch euer Glück selbst! – Unternehmt etwas, führt bewusst Rituale ein, erzählt zusammen und entscheidet gemeinsam. Ich wünsche Euch ein ganzes Füllhorn voller glücklicher Familienmomente!

Bild © Kevin Delvecchio / unsplash