Auf die Piste – fertig – los!

Petra stellt den Titel „Auf die Piste – fertig – los!“ von Felix Neureuther unter Mitwirkung von Bastian Schweinsteiger, erschienen bei KERLE Verlag, vor:

Wenn prominente Autoren Bücher schreiben, ist das in der Regel ein Verkaufsargument, nicht unbedingt aber eine Garantie für eine gute Geschichte. Dieses Buch überzeugt allerdings vom Gegenteil. Denn der Skistar Felix Neureuther weiß nicht nur, wovon er schreibt – er hat auch eine schöne kleine Geschichte entwickelt, die Kinder fesselt.

Im Vorwort macht Felix Neureuther bereits neugierig auf das Buch und die Figuren. Und er lüftet auch gleich das Geheimnis, welche reale Person sich hinter welchem Tier in der Geschichte verbirgt.

Das wunderschön von Sabine Straub illustrierte Bilderbuch erzählt eine Geschichte über die Freude am Bewegen – und zwar nicht nur mit dem Fokus aufs Skifahren. Aber es erzählt vor allem über Freundschaft, die beim Sport und gerade in schwierigen Situationen trägt. Was zudem positiv auffällt: Die Kinder werden nicht nur durch die Geschichte selbst angesprochen, sondern auch durch ein kleines Suchrätsel, dass sich durch das gesamte Buch zieht, zum Mitmachen angeregt.

Das Buch ist eingebettet in die Kampagne „Fit4Future“, gestützt vom Deutschen Skiverband und dem Deutschen Skilehrerverband.

Felix Neureuther: Auf die Piste – fertig – los!. Kerle Verlag 2017, 15 EUR

Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise vom Kerle Verlag zur Verfügung gestellt.
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Ein Lächeln am Sonntagabend

Bevor man eine Familie ist, ist man (meist) erst einmal ein Paar. Und über genau diese Zeit der Zweisamkeit hat Michael in einer regelmäßigen Kolumne geschrieben. Auf Geschichten-Planet.de erfahren einige Ausgaben eine Wiederveröffentlichung – schließlich schreibt das Leben die besten Geschichten. Viel Spaß!

Gerberas! Ich brauche mehr Gerberas!

Niemals werde ich eine klassische Hochzeit feiern! All dieses pompöse Gedöns, die Einladungskarten, die Sitzordnung, die Band, die Blumen, die Kirche, die Fotos… das brauch ich nicht, das will ich nicht, das kriegt sie nicht. Ein Standpunkt, der tief in meiner Junggesellenzeit verwurzelt ist und von dem ich auch nie abrücken wollte. Nicht für diese großen braunen Augen, nicht für diesen Schmollmund und nicht für diese Finger, die unruhig auf der Tischplatte trommelten.

„So, du willst also eine alternative Hochzeit?“ fragte die, die vor dem Gesetz bereits meine Frau war und die ich nun noch zum Alter führen wollte, und zeichnete Gänsefüßchen um das ‚alternative‘ in die Luft. „Und wie sieht sowas aus?“ – „Na ja…“ fing ich an. „Mehr wie ne… Party halt.“ .Die Antwort kam so knapp wie frostig: „Tja, dann wirst du wohl Ronald McDonald heiraten müssen. Der schmeißt… Partys!“ Die Gänsefüßchen für ‚Party‘ zerschnitten die eisige Atmosphäre, und ich wusste: Aus der Nummer würde ich nicht mehr rauskommen. Vor meinem geistigen Auge sah ich den Albtraum, der schon so viele Männer heimgesucht hatte: Tischkärtchen beschriften, die Sitzordnung in 3D am Computer planen, bei Hochzeitsmessen als Stammgast persönlich begrüßt werden und Tanzlehrern beim Hochzeitsvorbereitungskurs zur Belustigung dienen. Und mittendrin im Chaos meine Zukünftige mit was Blauem, was Geliehenem und so weiter, wie sie noch vor der Kirche furiengleich das Gasthaus inspiziert, an Tischdecken zupft, die Sektempfangsgläser ausrichtet, am Blumenarrangement nestelt und nach mehr Gerberas auf dem Brauttisch ruft. Kalter Schweiß trat mir auf die Stirn. „Also gut.“ unterbrach sie zu meiner Verblüffung die Schreckensvision. „Мachen wir halt was anderes. Du planst!“

Die Pointe, der Leser ahnt es, ist vorhersehbar: Mir fiel nichts ein. Und je verrückter die Location (Arbergipfel bei Sonnenaufgang), abgedrehter das Partymotto (hoch zeiten, tief stapeln) und planloser die Gästeliste wurde, umso mehr wurde mir klar: Das will ich dann doch nicht. Ich will eine Hochzeit mit leckerem Essen, in einem schönen Saal, mit feiner Musik, viel Tanz, noch mehr guten Freunden und meinetwegen auch mit der ganzen Verwandtschaft. Und so  fanden wir uns, ganz der perfiden Planung meiner Frau folgend, wieder beim gemeinsamen Planen, beim Probeessen, Fotografen aussuchen, Band buchen und Sitzplan aushecken. Weil, irgendwie gehört es dann doch dazu, dieser ganze Aufwand, die Planerei und die Geheimnistuerei beim Brautkleid. Und dass es keine zu gewöhnliche Hochzeit werden wird, dafür sorgt dann schon das Brautpaar. Ich muss mich nur noch vergewissern, dass auch genug Gerberas da sein werden.

Bild CC0, © pixel2013 / Pixabay

Hört uns jetzt bei soundcloud und als Podcast in iTunes!

Eine Geschichte, die nur einen Beginn hat: Das ist doch genau das Richtige für einfallsreiche Zuhörer und Erzähler! Darum gibt’s bei uns den „Geschichtenanfang der Woche“: Jeden Freitag veröffentlichen wir einen neuen Start in eine Geschichte, die auf vielfältigste Weise weitererzählt werden kann. Ihr hört uns entweder auf soundcloud oder könnt unseren Podcast in iTunes abonnieren:

https://itunes.apple.com/de/podcast/der-geschichten-anfang-der-woche/id1291387251?mt=2

Wir wünschen Euch viel Spaß! (Text des aktuellen Geschichten-Anfangs weiter unten)

Der Geschichtenanfang der Woche: Für Lukas wird alles ganz anders.

Lukas warf sein Rad ins hohe Gras und lief ans Seeufer. Hierher zog er sich immer zurück, wenn er über etwas grübeln musste. Er schniefte, wischte sich die Tränen aus den Augen und suchte einen Stein, den er übers Wasser hüpfen lassen konnte. Er dachte: „Gestern, am Montag, war noch alles so wie immer!“ Aber heute war Dienstag, und nichts war mehr so, wie Lukas es kannte.

Was denkt Ihr – was beschäftigt Lukas und wie wird er die Situation meistern?

 

Lesekompetenz schon bei Kleinkindern fördern?

Natürlich: Lesen lernen Kinder in der Schule. Aber Ihr könnt schon bei den Jüngsten den Grundstein legen, damit das Lesenlernen später leichter fällt. Denn etwas zu lernen fällt am leichtesten, wenn man davon wirklich begeistert ist. Und wenn man überzeugt davon ist, dass man das Wissen oder die Fertigkeit auch gut gebrauchen kann. Kinder, die von klein auf an Geschichten herangeführt werden, lassen sich von den gedruckten Buchstaben also schnell fesseln. Sie wollen später dann auch wissen, was dort steht, wollen Geschichten selbst entziffern können.

Hier also die drei wichtigsten Tipps, wie Ihr sozusagen den Kleinsten die spätere Freude am Lesen in die Wiege legen könnt:

  • Schafft beim Geschichtenerzählen und Vorlesen eine Kuschelatmosphäre

Ist es besonders gemütlich, wenn es um Geschichten geht, verbinden Kinder damit ein Wohlgefühl. Das hilft dabei, auch später das Lesen in der Kategorie „schön“ einzuordnen.

  • Gebt den Kindern Bücher zum Anfassen

Bücher müssen von Kinder „be-griffen“ werden dürfen. Das machen Kleinkinder mit allen Sinnen. Sie blättern nicht vorsichtig dünne Seiten um, sondern sie betasten, stecken in den Mund und horchen, was passiert, wenn ein Buch auch mal runterfällt. Das müssen Bücher für die Allerjüngsten aushalten! Also: Stabile Pappbücher besorgen, für Kinder erreichbar aufbewahren und sich mit Kindern an der Vielfältigkeit der Nutzung von Büchern freuen!

  • Zeigt Interesse an Geschichten

Wenn Kinder merken, dass ihr selbst Geschichten mögt, werden sie sich das als Vorbild nehmen. Kinder dürfen also ruhig miterleben, dass Mama und Papa auch gerne schmökern. Sie brauchen eure Aufmerksamkeit, wenn sie euch etwas erzählen wollen. Und sie wollen auch mal ihre Lieblingsgeschichte zum hundertsten Mal hören.

Bild CC0, © StockSnap / Pixabay

Opa, welche Farbe hat der Tod?

Jetzt, im Herbst mit seinen Trauer-Feiertagen, kommt in vielen Familien auch das Thema Tod zur Sprache. Denn früher oder später gehört es in der Entwicklung von Kindern dazu, entsprechende Fragen zu stellen: Warum sind manche Familienangehörige nur noch auf Fotos zu sehen? Und warum weinen Erwachsene, wenn sie an Menschen denken, die gar nicht da sind?

Auf dem Buchmarkt gibt es auch Unterstützung bei den schwierigen Gesprächen rund um Trauer und Tod. Petra stellt den Titel „Opa, welche Farbe hat der Tod“ von Annett Stütze und Britta Vorbach mit Illustrationen von Mascha Greune, erschienen im Patmos Verlag, vor:

Mit Kindern das schwierige Thema Tod ansprechen – wie kann das gelingen? Hilfreich hierfür ist auf jeden Fall dieses Bilderbuch! Es erzählt die Geschichte von Großvater Hase, der merkt, dass er den nächsten Frühling nicht erleben wird. Offen und ehrlich spricht er mit Enkel-Hase darüber. Denn er weiß:

„Niemand sprach gerne über den Tod. Oder über das Sterben. Niemand.“

Was das Buch so einzigartig macht: Der kleine Hase darf seinem Opa wirklich alle Fragen stellen, die ihm unter den Nägeln … oder Pfoten … brennen. Das macht das Buch so kindgerecht. Denn Kinder wollen ganz andere Dinge als Erwachsene wissen. Der kleine Hase fragt also noch, wie der Tod riecht, warum man stirbt und ob man den Tod nicht verjagen kann. Und der Opa-Hase antwortet, so gut er kann.

Am Ende der Geschichte stirbt Opa Hase.

„Etwas beginnt, etwas endet. Die Sonne geht auf, sie geht unter.“

Aber weil der kleine Hase sich wirklich von seinem Großvater verabschieden konnte und Zeit hat, um zu trauern, stehen am Ende die guten Erinnerungen an den Opa im Vordergrund. Ein Bilderbuch, das traurig und schön zugleich ist.

Die Illustrationen sind warm und ansprechend. Sie begleiten das Thema auf herausragende Weise und machen das Buch zu etwas Besonderem.

Bild CC0, ©debowscyfoto / Pixabay

Annett Stütze und Britta Vorbach: Opa, welche Farbe hat der Tod?. Patmos Verlag 2017, 13,00 EUR
Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise vom Patmos Verlag zur Verfügung gestellt.
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Geschichten sind treue Begleiter

Petra weiß, wie man Kindern mit Geschichten Stärke, Zuversicht und Phantasie schenkt. Und das Beste: All das zu fördern, ist eigentlich ganz einfach …

Als Kind hob ich mein Fahrrad über meinen Kopf und stellte mir vor, stark wie Pippi Langstrumpf zu sein. Meine Phantasie verlieh mir unfassbare Kräfte. So etwas schafft nur eine wirklich gute Geschichte. Eine Vielzahl davon haben meinen Weg vom Kind zur Erwachsenen gepflastert. Etliche von diesen Geschichten habe ich mehr als nur einmal gelesen und konnte nicht genug bekommen von den Worten, die mich mitnahmen auf eine Reise in meinem Kopf. Manchmal haben mich diese Geschichten getröstet, manchmal auf neue Ideen gebracht. Aber immer haben sie mich in eine andere Welt entführt, in der vieles möglich war. Ich bin keine Träumerin. Aber eine „Vorstellerin“. Und das ist nicht das Schlechteste: sich vorstellen zu können, wie es noch sein könnte. So können aus Kindern kreative Erwachsene werden, die Lösungen suchen statt Probleme zu wälzen. Wenn Ihr Euren Kindern das auch wünscht, dann gebt ihnen Geschichten an die Hand – sie sind starke Wegbegleiter für jede Lebenslage!

Bild CC0, © Mandyme27 / Pixabay

 

Emojical Mau-Mau

Petra stellt das Spiel „Emojical Mau-Mau“ von Spiele-Erfinderin Tanja Philippeit, erschienen bei Starnberger Spiele, vor:

Mau-Mau kennt man natürlich. Auch bei diesem Spiel gelten die bekannten Spielregeln. Es gibt Aussetz-Karten, Richtungswechsel und Karten, bei denen der Gegenspieler ziehen muss. Aber dieses Mau-Mau ist dennoch ungewöhnlich: Statt Zahlen sind Emojis als Symbole auf den meisten der Karten. Gelegt werden kann Farbe auf gleiche Farbe oder Symbol auf gleiches Symbol. Man legt also den Smilie, der vor Lachen Tränen weint, auf eben das gleiche Emoji. So bringen mich und meinen 6-jährigen Mitspieler die Karten ganz von alleine zum Lachen.

„Schau mal, da gibt’s sogar einen Kacki-Haufen!“, kichert der Erstklässler begeistert. „Aber Sch… sagt man nicht“, fügt er wissend hinzu. Neben den bekannten Mau-Mau-Regeln gibt es auch Tipps, wie das Spiel mit einer kleinen Zusatzregel noch lustiger und Action-reicher wird. Wir haben es ausprobiert und uns köstlich amüsiert!

Sogar eine Extrakarte ist dabei, zu der man eine eigene Regel erfinden darf. Mein junger Mitspieler entscheidet sich dafür, dass einer von uns eine Grimasse schneiden muss, wenn die Karte ausgespielt wird. Kurz darauf können wir beide kaum noch aufhören zu lachen.

Tanja Philippeit, der Spieleerfinderin dieses Kartenspieles, ist etwas ganz Besonderes gelungen: Sie hat ein bekanntes Spiel so aufgepeppt, dass es modern daherkommt, einen ganz eigenen Charme hat und Abwechslung und Unerwartetes ins Spiel bringt. Mein 6-jähriger Mittester und ich sind restlos begeistert. Unsere Empfehlung: Unbedingt ausprobieren!

Bild © privat

Emojical Mau-Mau, empfohlen ab 6 Jahren, für 2-10 Mitspielende. Starnberger Spiele 2017, 12,95 EUR

 Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise von Tanja Philippeit von „Sternberger Spiele“ zur Verfügung gestellt.
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Früher bei Oma und den Dinosauriern

Klar, Kindern muss man immer die Wahrheit sagen. Aber als Zuhörer  ist ihnen schon klar, dass geflunkert werden darf, um eine Geschichte aufregender, lustiger oder phantasievoller zu machen. Traut Euch also was!

„Als Oma ein Kind war, gab es noch Dinosaurier!“ – da ist sich der kleine Neffe von Petra sehr sicher. Doch wenn das wirklich so wäre? Dann könnte Oma davon die spannendsten Geschichten erzählen! Verbindet  beim freien Erzählen ruhig Phantasie und Wirklichkeit. So entstehen Situationen, die sich kleine Zuhörer erträumen. Und die sie sicherlich auch gerne gemeinsam mit Euch weiterspinnen. Erzählt davon, wie es war, als Papa sich in einen Staubsauger verwandelte oder Opa zum Elefantendompteur im Zirkus wurde. Vielleicht fallen den Kindern danach auch gleich die nächsten Begebenheiten ein, über die sie schon immer eine Geschichte hören wollten. Viel Spaß dabei!

Bild CC0, © mrganso / Pixabay

Der verrückte Erfinderschuppen: Der Limonadensprudler

Petra stellt den Titel „Der verrückte Erfinderschuppen: Der Limonadensprudler“ von Lena Hach mit Illustrationen von Daniela Kulot, erschienen bei Mixtvision, vor:

Drei Kinder beschließen, ab jetzt Erfinder zu sein – mit Aussicht auf viel Geld, falls sie mit ihren Erfindungen dann mal den Nobelpreis abräumen werden.

Sympathisch, witzig und frech erzählt die Autorin Lena Hach die Geschichte von zwei Jungen und einem Mädchen aus der Perspektive von Fred. Seine Freunde Tilda, Walter und er belagern den Gartenschuppen von Tildas Oma und erklären ihn kurzerhand zu ihrem  Erfinder-Hauptquartier. Und schon beginnt das Abenteuer der drei Erfinder. In diesem ersten Band entwickeln sie gemeinsam – einige witzigen Fehlschläge inbegriffen – den ersten Limonadensprudler der Welt.

An manchen Stellen hätte ich als Erwachsene mir gewünscht, dass die fantastischen Elemente sich klarer von realen abheben. Denn an bestimmten Stellen wird es durchaus auch mal gefährlich oder unangenehm für die Kids. Doch der Ton der Geschichte und die kreativen Wendungen machen immer wieder Lust auf das nächste Kapitel.

Ein tolles Highlight im Buch sind außerdem die Illustrationen von Daniela Kulot: Witzig, detailreich und stimmig machen sie aus der Geschichte ein gelungenes Ganzes.

Bild © privat

Lena Hach: Der verrückte Erfinderschuppen: Der Limonadensprudler. Mixtvision 2017, 12,90 EUR
Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise vom Verlag Mixtvision zur Verfügung gestellt.
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Die andere Lebenshälfte neben Ordnung

Es ist aber auch nicht leicht: Wenn am Abend das Chaos eines erlebnis- und spielereichen Tages entwirrt und aufgeräumt werden soll, ist die Energie der lieben Kleinen plötzlich verpufft. Petra weiß, wie man erzählerischen Schwung ins Aufräum-Ritual bekommt:

„Ordnung ist das halbe Leben!“ – doch ohne die andere Hälfte wäre das Leben ganz und gar nicht komplett. Wenn etwas in Unordnung ist, dann ist das eine echte Steilvorlage für Kreativität und Erfindungen. Wenn also bei Euch zu Hause mal wieder das Chaos Oberhand gewinnt: Erzählt doch mal gemeinsam eine selbst erfundene Aufräumgeschichte! Dabei bekommt jedes herumliegende Ding eine Rolle. Und wird – schwupps – ganz nebenbei an seinen Platz geräumt. Dann ist es im Handumdrehen wieder ordentlich und jeder hatte Spaß daran, sich beim Aufräumen und Erzählen zu beteiligen.

Bild © Kristin Gründler / fotolia