ZEIT LEO – Das Magazin für Kinder

Petra stellt „ZEIT LEO – Das Magazin für Kinder“, erschienen im Zeitverlag Gerd Bucerius, vor:
Diesmal haben wir kein Buch, sondern ein Kindermagazin für Euch getestet. Von der Leipziger Buchmesse haben wir als Rezensionsexemplar ZEIT LEO, Ausgabe 2 – 2018 mitgebracht.

Der erste Eindruck: Die Aufmachung ist hochwertig und lädt zum Durchblättern ein. Den zweiten Eindruck bekommen wir, wenn wir das Heft aufschlagen. Dort erwartet uns ein zweites Titelblatt, das von einer jungen Leserin gestaltet wurde. Da stellt sich sofort die Frage: „Wieso hat es dieses Bild eigentlich nicht auf Seite 1 geschafft?“ Braucht es wirklich aus Marketinggründen ein durchdesigntes Deckblatt, obwohl Kinder sogar dazu aufgefordert werden, ihre Titelbildvorschläge einzureichen? Das ist die Idee nicht konsequent zu Ende geführt. Schade!

Dann kommen wir zum Inhaltsverzeichnis. Das ist schön strukturiert, von Bildausschnitten begleitet und bunt aber nicht überladen. Die Themen sind vielfältig. Die Kategorien „erleben“, „verstehen“ und „was tun“ finden wir passend. Positiv fällt auf, dass den Kindern viele aktuelle Themen „zugemutet“ werden: Vom Bitcoin über die Situation an der Mexikanischen Grenze in den USA bis hin zum Lehrermangel an Deutschen Schulen.

Was uns wirklich gut gefallen hat: Kinder werden zu Themen, z. B. Castingshows oder Klassenfahrt, nach ihrer Meinung gefragt. Unzensiert wird hier Pro und Contra abgedruckt. Das trägt wirklich zur Meinungsbildung bei, finden wir. Im Heft wechseln sich dann interessante Artikel, in denen kindgerecht komplexe Themen erklärt werden, Comics, Interviews, Antworten auf Kinderfragen, Kreativtipps und Rätselseiten ab.

Unser Resümee: Das Magazin ZEIT LEO ist lesenswert und gut geeignet und interessant für Kinder von 8 bis 12 Jahren.

ZEIT LEO – Das Magazin für Kinder. Zeitverlag Gerd Bucerius, erscheint 8x jährlich, Einzelheft 4,90 EUR
Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise vom Zeitverlag Gerd Bucerius zur Verfügung gestellt.
Foto: CC0, © kconcha / pixabay

 

Der Geschichtenanfang der Woche: Emma denkt nach

Das war Emmas Mutter auch noch nicht passiert: Statt mit ihr über „noch ein paar Minuten aufbleiben“ diskutieren zu müssen, konnte sie Emma nur staunend hinterherblicken: Sie war bereits der ersten Aufforderung, sich jetzt mal bettfertig zu machen, gefolgt. Dabei hatte Emma gute Gründe, es eilig zu haben: Sie wollte in Ruhe darüber nachdenken, was ihr heute alles passiert war. Erst Papa, der den Kofferraumdeckel des Familienautos schnell wieder zumachte, als er sie sah. Dann ihr kleiner Bruder, der sich in sein Zimmer schloss und nicht gestört werden wollte. Und schließlich ihre Mutter, die kurz vor dem Abendessen noch verschwand. Was führten die nur alle im Schilde?

„Dasch wüüde misch escht intereschieren“, murmelte Emma mit dem Mund voller Zahnpasta. Noch konnte sie sich auf all das keinen Reim machen. Aber sie würde es schon herausfinden.

Was denkt Ihr – was heckt Emmas Familie aus?

Hört den Geschichten-Anfang der Woche auch auf itunes:

https://itunes.apple.com/de/podcast/der-geschichten-anfang-der-woche/id1291387251?mt=2

… oder bei soundcloud.

Foto: CC0, © Ryan Pouncy / unsplash

Unsere Bücher zum Mutter- und Vatertag

Ganz klar: Muttertag und Vatertag kann man als reine Kommerz-Veranstaltungen betrachten. „Ich mag meine Mama und meinen Papa schließlich das ganze Jahr über – und nicht nur im Mai“, werdet Ihr Euch sicher denken.

Aber, andererseits: Schaden kann es ja wohl kaum, wenn man zwei Tage im Jahr ganz den Eltern und dem Familienleben widmet, oder? Wenn Ihr Euren Eltern außerdem eine Mitbringsel-Freude machen wollt, haben wir einen Tipp in eigener Sache für Euch: Michael hat für den Verlag Herder zwei kleine Geschenkbücher geschrieben, die jeweils Mama und Papa in den Mittelpunkt stellen. In humorvollen und hintergründigen Geschichten werden Eltern als das dargestellt, das sie nun mal sind: echte Helden.

… und speziell zum Vatertag eignet sich auch sein Buch „100 Dinge, die MANN einmal im Leben getan haben sollte“, erschienen im GROH Verlag.

Unsere – natürlich gänzlich voreingenommene – Empfehlung, um zum Mutter- oder Vatertag mit einer Aufmerksamkeit „Danke!“ zu sagen.

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Beitragsbild: CC0, © Markus Spiske, pexels

Was Mama-Bloggerinnen erzählen

Mütter können morgens noch schnell die Geburtstagstorte verschönern, tagsüber im Büro kreativ sein und abends noch eine lustige Geschichte erfinden. Klar, das können Väter auch. Aber viele Mütter schreiben darüber: Über ihren Alltag als Mutter, über ihren Spagat zwischen Elternabend, Erfolg und Eierkuchen, über das wunderbar-schrecklich-anstrengend-lustige Leben mit Kind und Kegel.

Und weil hier so richtig authentisch aus dem Alltag erzählt wird, sind wir vom Geschichten-Planet auf einige Mama-Blogs aufmerksam geworden. Ein bisschen ist das Mama-Blog-Lesen wie durchs Schlüsselloch gucken.

Es wird über Müttertypen, den Unsinn, den die eigenen Kinder anstellen, die originellsten Beschäftigungsideen, aktuelle Gemütszustände oder die besten Buchtipps geschrieben. Was aber in jeder Geschichte auf den Mama-Blogs mitklingt: Man hört die jeweilige Mutter reden.

Diese beiden Mama-Blogs finden wir wirklich lesenswert und werden sie weiter verfolgen:

www.familysnap.de
www.muttisoyeah.de/

Beitragsbild: CC0, © rawpixel / pixabay

Die Bunte Bande – Das gestohlene Fahrrad

Petra stellt den Titel „Die Bunte Bande – Das gestohlene Fahrrad“ von Corinna Fuchs, illustriert von Uli Velte und Igor Dolinger, erschienen bei Carlsen – gemeinsam mit Aktion Mensch, vor:

Dieses Buch ist wirklich anders! Und das ist gut so! Denn dieses Kinderbuch ist inklusiv und barrierefrei. Schon auf dem ersten Blick fällt das Buch aus dem Rahmen. Das Format ist etwas größer als DIN A 4. Und auf dem Cover sind – neben dem farbenfrohen Titelbild – sowohl gewohnte Buchstaben als auch Brailleschrift abgedruckt.

Das Innere des Buches ist dann ähnlich facettenreich: Alle Texte sind in schwarzen Buchstaben für sehende Kinder und in tastbarer Punktschrift für blinde Kinder geschrieben. Daneben gibt es nach jedem Abschnitt eine Doppelseite, die die Geschichte in einfacher Sprache erzählt. So ist EIN Buch für ALLE Kinder entstanden – egal, ob mit oder ohne Behinderung oder ob die Kinder gut oder nicht so gut Deutsch sprechen. Wer als Eltern, Pädagogin oder Pädagoge das Buch mit Kindern lesen oder für Kinder vorlesen möchte, findet am Ende des Buches eine gute, kleine Anleitung.

Die Geschichte selbst dreht sich um die Bunte Bande. Tessa, Tom, Henry, Leo und Jule sind so verschieden, wie Kinder eben sind. Ein bisschen wurde schon mit Klischees gearbeitet. Gleichzeitig ist es aber wirklich schön, dass hier versucht wurde, eine echte Vielfalt abzubilden.

Die Handlung in Kurzfassung: Die Bunte Bande ist gerade dabei, die Wände des Kinder- und Jugendzentrums zu verschönern, als ihnen eine echte Herausforderung sozusagen vor die Füße fällt: Ihr Freund Ben braucht dringend ein neues Fahrrad, nachdem sein altes geklaut wurde. Weil der sich aber keines leisten kann, beschließen die Kinder der Bunten Bande, durch Aktionen Geld für Bens neues Fahrrad zu verdienen.  Die Geschichte ist nicht außergewöhnlich, aber für Kinder durchaus interessant. Was uns aber wirklich begeistert hat: Die Idee und das Gesamtkonzept des Buches! Wir finden, es ist ein toller Beitrag für mehr Verständnis und für echte Teilhabe. Dafür hat es ein überzeugtes „Empfehlenswert!“ verdient.

Corinna Fuchs: Die Bunte Bande – Das gestohlene Fahrrad. Carlsen Verlag 2018, 24 EUR
Foto: CC0, © Clark Young / unsplash

Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise vom Carlsen Verlag zur Verfügung gestellt.
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Der geheimnisvolle Diebstahl

Petra stellt den Titel „Der geheimnisvolle Diebstahl“ von Silvia Möller, illustriert von Manfred Tophoven, erschienen beim Kaufmann Verlag, vor.

Erst einmal vorweg: Das Konzept des Buches hat uns neugierig gemacht. Denn hier handelt es sich um einen Kinderkrimi, der aus der Reihe tanzt. Krimis für Kinder gibt es ja jede Menge. Das Thema dieses Buches ist hingegen ganz speziell: Es handelt sich um einen Erstkommunion-Krimi. Und genau deshalb dreht sich die Geschichte auch um vier Kinder, die kurz vor ihrer Erstkommunion stehen.

Florian, Lena, Hannes und Chris sind unzertrennlich. Sie verbindet nicht nur ihre Freundschaft, sondern auch eine Leidenschaft für Fußball und ihre bevorstehende Erstkommunion. Während der Vorbereitung darauf passiert es dann: Ein sehr wertvolles Buch – ein Evangeliar – wird aus der Kirche gestohlen. Die Freude beschließen, den Dieb zu finden. Dabei wird ihre Freundschaft auf die Probe gestellt, und die vier erleben echt spannende Situationen, in denen Scharfsinn und Mut gefragt sind. Wir wollen nicht zu viel verraten. Aber klar ist natürlich, dass der Diebstahl am Ende aufgeklärt wird!

Was übrigens immer als Nebenstrang mitläuft, ist die Erstkommunion-Vorbereitung der Kinder. Deshalb ist es nur konsequent, dass die Geschichte mit dem großen Tag, der Erstkommunion der Freunde, endet. So ist das Buch eine wirklich originelle Geschenkidee für alle Kommunionkinder. Und das ist echt einmalig!

Silvia Möller: Der geheimnisvolle Diebstahl. Kaufmann Verlag 2018, 12,95 EUR
Foto: CC0, © Martin Sattler / unsplash
Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise vom Kaufmann Verlag zur Verfügung gestellt.
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Der Geschichtenanfang der Woche: Viktor wird von den Ereignissen überollt

Es war ein ganz normaler Tag. Draußen war ganz normales Wetter. Seine Eltern waren so normal wie immer, und sein Kater schnurrte ganz normal um Viktors Beine, als er sich seine Morgen-Leckerli erbetteln wollte.

Mit anderen Worten: Der Tag, an dem alles begann, war eigentlich wie jeder andere im Leben von Viktor. Nur das Müsli hatte irgendwie anders geschmeckt. Nun trat Viktor aus dem Haus, und trotz des ausgiebigen Zähneputzens hatte er noch immer einen seltsamen Geschmack im Mund. Er ging Richtung Straße, da sah er einen riesigen Lastwagen von der Firma, die sein Müsli herstellte. Das wurde alles immer seltsamer …

Was denkt Ihr – warum hat Viktors Müsli heute ganz anders geschmeckt? Kann das überhaupt sein? Oder ist Viktor noch gar nicht wach und steckt mitten in einem Knuspermüslitraum?

Hört den Geschichten-Anfang der Woche auch auf itunes:

https://itunes.apple.com/de/podcast/der-geschichten-anfang-der-woche/id1291387251?mt=2

… oder bei soundcloud.

Foto: CC0, © Hal Gatewood / unsplash.com

Der Geschichtenanfang der Woche: Lena hat ein Ziel.

Von wegen „Das machst du nicht“! Lena hatte sich wochenlang vorbereitet, und ganz bestimmt würde sie sich nicht davon abbringen lassen. Sie hatte Warnungen ignoriert und gute Ratschläge ausgeschlagen. Und sie hatte sich viele Gründe zurechtgelegt, weshalb es jetzt endlich an der Zeit für diese Heldentat war.

Als wäre es ein weiteres Zeichen, innezuhalten, blendete die Sonne Lena, als sie aus dem Haus trat. Doch sie ließ sich davon nicht beirren. Lena wusste genau, wohin sie wollte.

Was denkt Ihr – Wohin will Lena? Und was hat sie dort vor?

Hört den Geschichten-Anfang der Woche auch auf itunes:

https://itunes.apple.com/de/podcast/der-geschichten-anfang-der-woche/id1291387251?mt=2

… oder bei soundcloud.

Foto: CC0, © Pezibear / pixabay.com

Spektrum

Michael hat sich den Roman „Spektrum“ von Sergej Lukianenko bei Audible angehört:

Russische Science Fiction-Autoren? Da fallen den LeserInnen bzw. HörerInnen wahrscheinlich nicht allzu viele Namen ein – außer vielleicht Isaac Asimov, der aber bereits mit drei Jahren in die USA auswanderte. Wer sich intensiver mit SciFi beschäftigt, wird aber ganz bestimmt auch den Namen Sergej Lukianenko kennen: Der erfolgreichste russische Science Fiction- und Fantasy-Autor der Gegenwart (lt. Wikipedia) ist spätestens seit seiner „Wächter“-Reihe, von der es auch zwei Verfilmungen gab, ein bedeutender Name dieses Genres. Und das aus gutem Grund …

„Spektrum“ ist ein Roman bzw. Hörbuch, der auf Jugendliche und Erwachsene zielt. Und er erzählt eine im besten Wortsinn phantastische Geschichte: In einer Welt der nahen Zukunft haben Außerirdische, die „Schließer“ genannt werden, zahlreiche Tore auf der Erde errichtet, mit deren Hilfe sich Menschen (passenderweise im Buch Touristen genannt) auf andere Planeten teleportieren lassen können. Das ist kein ganz neues Motiv, aber bereits mit der ungewöhnlichen „Fahrkarte“ für die Tore macht der Roman seinen besonderen Status deutlich: Reisen darf nur, wer einem Schließer eine gute Geschichte zu erzählen vermag!

Der Russe Martin ist nun jemand, der sich auf gute Geschichten versteht und deshalb oft durch die Tore geht – als Detektiv, der sich nicht nur auf der Erde auf Spurensuche begibt. Auch sein neuester Fall führt ihn in eine fremdartige Welt, auf den Planeten Bibliothek, wo er das Mädchen Irina finden soll. Tragischerweise kommt Irina aber auf Bibliothek ums Leben. Doch damit endet der Fall nicht: Jetzt beginnt erst eine staunensreiche Odyssee durch zahlreiche faszinierende Welten und eine rätselhafte, aber immer spannende Handlung …

Das Erste, was einem an „Spektrum“ auffällt, ist die sorgfältige, geschliffene und höchst angenehme Sprache, die fast ein wenig antiquiert daherkommt – ein äußerst reizvoller Kontrast zum Zukunftsthema. Was dazu passt, ist der Eindruck, dass uns der Autor in den Dialogen eine kleine Lektion in Sachen Umgangsformen, Höflichkeit und gutes Miteinander mitgibt. Auch das ist eher ungewöhnlich für SciFi jenseits des Enterprise-Universums von Gene Roddenberry, aber ein sehr willkommenes Stilmittel. Eine nochmalige Steigerung erfährt die Sprache Lukianenkos in der Hörbuchfassung durch den (wie immer) exzellenten Vortrag von David Nathan. Er ist es auch, der die vielen philosophischen Aspekte, die in der Handlung Platz finden, glaubwürdig transportiert. Von der ausführlichen Beschreibung der Zubereitung von russischen Spezialitäten bis hin zu den ganz großen Religionsthemen – Sergej Lukianenko möchte uns mit seinem Buch viel sagen. Und David Nathan sort dafür, dass wir auch zuhören …

Was „Spektrum“ nicht ist:
Eine Weltraumoper mit vielen Schlachten, glorreichen Helden und verworrener Action-Story.

Was „Spektrum“ ist:
Eine tiefgehende Betrachtung unserer Existenz, verwoben in einer spanenden Geschichte und vorzüglich erzählt.

Unser Tipp:
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„Spektrum“, als Hörbuch erschienen bei der Hörverlag als MP3-CD
Foto: CC0, © Bryan Minear / unsplash
Das Rezensions-Exemplar stammt aus dem privaten Fundus.
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Der Geschichtenanfang der Woche: Greta findet einen wahren Schatz

„Wie viel kostet das?“, fragte Greta den Verkäufer. In ihren Händen hielt sie eine schimmernde Glaskugel, die sie unter all dem Krempel in dem kleinen Andenkenladen am Seeufer hervorgezogen hatte. Nach einem langen Tag am und im Wasser hatten ihr Mama und Papa versprochen, dass sie sich etwas aussuchen durfte. Und die Kugel hatte es ihr sofort angetan. Nicht nur, dass sie unter all dem ganzen bunten Plastikkram wie aus einer anderen Zeit erschien – nein, sie war außerdem der einzige Artikel, der irgendwie wertvoll aussah.

Aber warum? Greta wollte dem Geheimnis, das sie in der Kugel vermutete, unbedingt auf den Grund gehen.

Was denkt Ihr – was könnte es mit dieser Glaskugel auf sich haben?

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Foto: CC0, © Bekir Dönmez / unsplash.com