Hundert Lügen

Petra stellt den Titel „Hundert Lügen“ von Alice Gabathuler, erschienen bei Thienemann Verlag, vor:

Die Magie des ersten Satzes: Alice Gabathuler beherrscht diese Kunst auf besondere Weise. Kaum hat man ihren neuen Jugendthriller „Hundert Lügen“ in die Hand genommen, wird man wie durch einen Sog in die Geschichte gezogen.

Der Plot ist superspannend – und dazu absolut jugendtauglich. Ein Geschwisterpaar, als Kinder unzertrennlich und nach einem am Anfang des Buches noch nebulösem Zwischenfall entzweit, treffen aufgrund von Drohungen gegen die Familie wieder aufeinander.

Abwechselnd erzählt Gabathuler aus der Perspektive von Manon und ihrem Bruder Kris von der langsamen Annäherung der beiden. Doch statt des Hochgefühls aufgrund der Versöhnung wartet in der Geschichte eine ungewöhnliche Wendung: Nach und nach kommt ein gut gehütetes Geheimnis zutage, das die beiden Jugendlichen zu dem gemacht hat, was sie heute sind. In dem zehn Jahre zurückliegenden Sommercamp sind Dinge passiert, die Kinderherzen schwer verwundet haben. Bis zum Schluss hält die Geschichte offen, wie das alles geschehen konnte – und was das Zurückliegende mit dem schrecklichen Zwischenfall in der Gegenwart zu tun hat.

Der Geschichte geben tiefgründige Motive, brisante Themen und der Einblick in das Leben einer finanziell besonders privilegierten Familie einen besonderen Rahmen.

Das Erzähltempo ist schnell. Gabathuler spielt mit Bildern und schafft Atmosphäre. Ein echter Lesegenuss für alle, die es spannend und gehaltvoll mögen. Wunderbar!

Alice Gabathuler: Hundert Lügen. Thienemann Verlag 2017, 12,99 EUR

Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise vom Thienemann Verlag zur Verfügung gestellt.
Foto © CDJ / Pixabay
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