Opa, welche Farbe hat der Tod?

Jetzt, im Herbst mit seinen Trauer-Feiertagen, kommt in vielen Familien auch das Thema Tod zur Sprache. Denn früher oder später gehört es in der Entwicklung von Kindern dazu, entsprechende Fragen zu stellen: Warum sind manche Familienangehörige nur noch auf Fotos zu sehen? Und warum weinen Erwachsene, wenn sie an Menschen denken, die gar nicht da sind?

Auf dem Buchmarkt gibt es auch Unterstützung bei den schwierigen Gesprächen rund um Trauer und Tod. Petra stellt den Titel „Opa, welche Farbe hat der Tod“ von Annett Stütze und Britta Vorbach mit Illustrationen von Mascha Greune, erschienen im Patmos Verlag, vor:

Mit Kindern das schwierige Thema Tod ansprechen – wie kann das gelingen? Hilfreich hierfür ist auf jeden Fall dieses Bilderbuch! Es erzählt die Geschichte von Großvater Hase, der merkt, dass er den nächsten Frühling nicht erleben wird. Offen und ehrlich spricht er mit Enkel-Hase darüber. Denn er weiß:

„Niemand sprach gerne über den Tod. Oder über das Sterben. Niemand.“

Was das Buch so einzigartig macht: Der kleine Hase darf seinem Opa wirklich alle Fragen stellen, die ihm unter den Nägeln … oder Pfoten … brennen. Das macht das Buch so kindgerecht. Denn Kinder wollen ganz andere Dinge als Erwachsene wissen. Der kleine Hase fragt also noch, wie der Tod riecht, warum man stirbt und ob man den Tod nicht verjagen kann. Und der Opa-Hase antwortet, so gut er kann.

Am Ende der Geschichte stirbt Opa Hase.

„Etwas beginnt, etwas endet. Die Sonne geht auf, sie geht unter.“

Aber weil der kleine Hase sich wirklich von seinem Großvater verabschieden konnte und Zeit hat, um zu trauern, stehen am Ende die guten Erinnerungen an den Opa im Vordergrund. Ein Bilderbuch, das traurig und schön zugleich ist.

Die Illustrationen sind warm und ansprechend. Sie begleiten das Thema auf herausragende Weise und machen das Buch zu etwas Besonderem.

Bild CC0, ©debowscyfoto / Pixabay

Annett Stütze und Britta Vorbach: Opa, welche Farbe hat der Tod?. Patmos Verlag 2017, 13,00 EUR
Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise vom Patmos Verlag zur Verfügung gestellt.
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