Vertellis – Spiele-Rezension

Petra stellt das Spiel „Vertellis“ von Vertellis B.V., Velsen-Zuid, Niederlande, vor:

Kann ein Spiel glücklich machen? Ja! Vertellis kann das. Denn es schafft, was heute so oft verloren geht: Es bringt Menschen miteinander in Kontakt.

Vertellis spielen heißt: echte Qualitätszeit miteinander zu verbringen und sich gegenseitig so richtig zuzuhören.

Erst mal die „Äußerlichkeiten“: Vertellis ist ein Spiel, das aus Fragekarten besteht. Die Karten sind in einer schönen, hochwertigen, quadratischen Schachtel verpackt, die man mit Freude anfasst und aufklappt. Auf dem Deckel glänzen zwei zu einem Herz ineinander geschlungene, silberne Fragezeichen, die neugierig machen.

Und nun die „inneren Werte“: Vier junge Menschen aus Holland haben sich die 46 Fragen ausgedacht, die in die Tiefe gehen und zum Nachdenken und sich Mitteilen anregen. Es werden mehrere Runden gespielt, in denen entweder die Fragen beantwortet werden oder geraten wird, was ein anderer Mitspieler oder eine andere Mitspielerin auf die Frage wohl antworten würde.

Rückblickend: „Wofür bist du am meisten dankbar?“
Vorausblickend: „Was wirst du zum ersten Mal in deinem Leben machen?“

Hier wird also nicht übers Wetter „gesmalltalkt“, sondern über Gefühle und Gedanken gesprochen. Und jede und jeder wird dazu inspiriert, sich Zeit zum Nachdenken zu nehmen. Wofür ich definitiv dankbar bin: Für die wunderbare Zeit, die ich gemeinsam mit Freunden beim Vertellis-Spielen verbracht habe !

Vertellis heißt übrigens „Erzähl uns mehr“ und ist ein Spiel, das irgendwie wie geschaffen für unsere Geschichten-Planet-Idee ist!

Vertellis, Vertellis B.V., ca. 17,95 EUR

Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise von Vertellis B.V. zur Verfügung gestellt.

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„Emojical Mau-Mau“ – Spiele-Rezension

Petra stellt das Spiel „Emojical Mau-Mau“ von Spiele-Erfinderin Tanja Philippeit, erschienen bei Starnberger Spiele, vor:

Mau-Mau kennt man natürlich. Auch bei diesem Spiel gelten die bekannten Spielregeln. Es gibt Aussetz-Karten, Richtungswechsel und Karten, bei denen der Gegenspieler ziehen muss. Aber dieses Mau-Mau ist dennoch ungewöhnlich: Statt Zahlen sind Emojis als Symbole auf den meisten der Karten. Gelegt werden kann Farbe auf gleiche Farbe oder Symbol auf gleiches Symbol. Man legt also den Smilie, der vor Lachen Tränen weint, auf eben das gleiche Emoji. So bringen mich und meinen 6-jährigen Mitspieler die Karten ganz von alleine zum Lachen.

„Schau mal, da gibt’s sogar einen Kacki-Haufen!“, kichert der Erstklässler begeistert. „Aber Sch… sagt man nicht“, fügt er wissend hinzu. Neben den bekannten Mau-Mau-Regeln gibt es auch Tipps, wie das Spiel mit einer kleinen Zusatzregel noch lustiger und Action-reicher wird. Wir haben es ausprobiert und uns köstlich amüsiert!

Sogar eine Extrakarte ist dabei, zu der man eine eigene Regel erfinden darf. Mein junger Mitspieler entscheidet sich dafür, dass einer von uns eine Grimasse schneiden muss, wenn die Karte ausgespielt wird. Kurz darauf können wir beide kaum noch aufhören zu lachen.

Tanja Philippeit, der Spieleerfinderin dieses Kartenspieles, ist etwas ganz Besonderes gelungen: Sie hat ein bekanntes Spiel so aufgepeppt, dass es modern daherkommt, einen ganz eigenen Charme hat und Abwechslung und Unerwartetes ins Spiel bringt. Mein 6-jähriger Mittester und ich sind restlos begeistert. Unsere Empfehlung: Unbedingt ausprobieren!

Bild © privat

Emojical Mau-Mau, empfohlen ab 6 Jahren, für 2-10 Mitspielende. Starnberger Spiele 2017, 12,95 EUR

 Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise von Tanja Philippeit von „Sternberger Spiele“ zur Verfügung gestellt.
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