„Aquila“ – Buchbesprechung

Petra stellt den Titel „Aquila“ von Ursula Poznanski, erschienen bei Loewe Verlag, vor. Zuerst die Verlagsinfo zum Inhalt:

‚Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen.

Das Blut ist nicht deines.
Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist.
Halte dich fern von Adler und Einhorn …

Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?‘

Meine Meinung:

Ich muss zugeben, ich bin ein echter Fan der österreichischen Autorin Ursula Poznanski! Darum stand es außer Frage, dass ich dieses Buch lesen musste. Meine erste Hürde war dann allerdings das Cover, das mich nicht besonders angesprochen hat. Dafür hat die Geschichte zwischen den Buchdeckeln mich umso mehr gefesselt. Die Autorin dosiert Spannung, Wendepunkte und italienisches Lebensgefühl und Lokalkolorit genau richtig für jugendliche Leser und Leserinnen. Man fiebert unweigerlich mit der Protagonistin mit, die verzweifelt versucht, das Geheimnis um die Zeit, an die sie keine Erinnerung mehr hat, zu lüften.

An manchen Stellen war mir als Erwachsene das Erzähltempo etwas zu langsam – und die Entscheidungen der jungen Studentin Nika zu willkürlich. Doch im Gesamtpaket schaffte die Autorin Poznanski es, dass ich das Buch tatsächlich erst zur Seite legen konnte, als ich endlich wusste, wie die Geschichte ausgeht.

Fazit: Ein spannender Jugendthriller für alle, die den Thrill und Italien lieben!

Foto: privat

Ursula Poznansik: Aquila. Loewe Verlag 2017, 16,95 EUR
Das Rezensions-Exemplar stammt aus dem eigenen Fundus.
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Welches Buch würdet Ihr mitnehmen?

Palmen, Sonne, Strand und … ja, was? Ein Buch natürlich! Aber welches? Petra ist der Meinung, dass man sich da nicht festlegen muss …

Sicherlich kennt Ihr die Frage, was Ihr mitnehmen würdet, wenn Ihr auf eine einsame Insel reisen würdet. Ich stelle die Frage mal noch konkreter: Wenn Ihr Euch auf eine lange Reise machen würdet, welches Buch oder welche Bücher würdet Ihr einpacken? Ich könnte die Frage nicht so einfach beantworten. Dazu habe ich zu viele wirklich gute, bewegende Bücher gelesen. Derzeit mag ich gerne Generationenromane und Thriller. Aber ich bin auch schon in historische Welten eingetaucht oder habe mich auf Utopien eingelassen. Außerdem lese ich – auch wenn ich dafür scheinbar zu alt bin – gerne Kinderbücher. Das ist bei mir meist eine Frage der Stimmung. Und weil die Stimmung auf einer Reise vermutlich immer mal wechselt, müsste ich mindestens ein Buch aus den unterschiedlichsten Genres dabei haben. Und welches Buch würde man in Euren Koffern finden?

Bild CC0, © congerdesign / Pixabay

Petra und der Superstar

Was haben die Geschichten-Planet Autorin Petra Bartoli y Eckert und die DSDS-Gewinnerin von 2004, Elli Erl, gemeinsam? Ganz klar: ein Buch!

Petra hat gemeinsam mit Elli den autobiographischen Roman „Gecastet“ geschrieben und darin ihre Erlebnisse auf dem Weg zum Superstar und in der Zeit danach beschrieben. In der Mittelbayerischen Zeitung vom 18. August 2017 erzählt Elli, was sie heute macht und wie es – neben ihrem Beruf als Lehrerin – mit ihr und der Musik weitergeht.

Was uns natürlich besonders freut, ist folgende Textpassage aus dem Artikel:
Zuerst war Elli skeptisch. „Ein Buch schreiben? Eigentlich bin ich Musikerin und Lehrerin.“ Doch mit der Hilfe einer Co-Autorin (Anm.: Gemeint ist Petra) machte das Ganze „sau viel Spaß“. Im Rahmen einer Partnerschaft mit einer Schule in Nambia (Anm.: Gemeint ist Namibia) stellte Elli in den Osterferien 2013 ihr Buch dort in einer deutschen Schule vor. In dem afrikanischen Land wurde „Gecastet“ fest in den Lehrplan für Deutsch als Fremdsprache aufgenommen, erzählt Elli stolz.

Für den Deutschunterricht, aber auch zum Selberlesen für Jugendliche ab 13 Jahren, gibt dieses Buch hoch interessante Einblicke hinter die Kulissen einer Castingshow – und zeigt, was es wirklich mit dem schnellen Ruhm auf sich hat.

Bild Mikrofon: CC0, © mastermind76 / Pixabay
Bild MZ: privat
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