Welches Buch würdet Ihr mitnehmen?

Palmen, Sonne, Strand und … ja, was? Ein Buch natürlich! Aber welches? Petra ist der Meinung, dass man sich da nicht festlegen muss …

Sicherlich kennt Ihr die Frage, was Ihr mitnehmen würdet, wenn Ihr auf eine einsame Insel reisen würdet. Ich stelle die Frage mal noch konkreter: Wenn Ihr Euch auf eine lange Reise machen würdet, welches Buch oder welche Bücher würdet Ihr einpacken? Ich könnte die Frage nicht so einfach beantworten. Dazu habe ich zu viele wirklich gute, bewegende Bücher gelesen. Derzeit mag ich gerne Generationenromane und Thriller. Aber ich bin auch schon in historische Welten eingetaucht oder habe mich auf Utopien eingelassen. Außerdem lese ich – auch wenn ich dafür scheinbar zu alt bin – gerne Kinderbücher. Das ist bei mir meist eine Frage der Stimmung. Und weil die Stimmung auf einer Reise vermutlich immer mal wechselt, müsste ich mindestens ein Buch aus den unterschiedlichsten Genres dabei haben. Und welches Buch würde man in Euren Koffern finden?

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Wie kleine Tiere schlafen gehen

Heute ist ein typischer verregneter Sonntag: die beste Zeit für Kuscheln und Lesen! Michael stellt den Titel „Wie kleine Tiere schlafen gehen“ von Marina Rachner und Anne-Kristin zur Brügge, erschienen bei Oetinger, vor:

Ein Standard-Rezept, wie man es seinem Kind leichter macht, in den Schlaf zu finden, gibt es leider nicht. Aber ich denke, „Wie kleine Tiere schlafen gehen“ ist auf jeden Fall ein Vorlesebuch, mit dem man gute Voraussetzungen für sanftes Schlummern schafft. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen ist es ganz einfach ein liebenswertes Büchlein mit niedlichen Illustrationen und wunderschönen Reimen. Zum anderen etabliert es ein sinnvolles Einschlafritual – und Rituale sind, da kennt sich meine Kollegin Petra bestens aus, enorm wichtig für den kindgerechten Tagesablauf. Mir gefällt besonders, dass auf der letzten Doppelseite der Inhalt der vorhergehenden Seiten wiederholt wird.

Einziges Manko, das mir inhaltlich aufgefallen ist: Alle Tierkinder und auch das Mädchen am Schluss werden von nur einem Elternteil ins Bett gebracht. Das wird zwar in der Praxis oft so sein, aber zumindest in der letzten Bild-Text-Kombination wäre sicher auch Platz für eine zweite Bezugsperson gewesen.

Dennoch: eine unbedingte Empfehlung, weil so charmant und niedlich!

Bild CC0, © super-mapio / Pixabay

Das Rezensions-Exemplar stammt aus dem eigenen Fundus.
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