So wird 2018 – ein Beitrag in eigener Sache

Liebe Freunde von Geschichten-Planet.de!

Das Jahr ist jung, und wie so viele (Ihr vielleicht auch) haben wir uns Gedanken gemacht, was wir in diesem Jahr so verbessern, an Neuem ausprobieren, anders machen oder genauso fortführen wollen. Und genau aus diesem Grund schreiben wir Euch …

Wie Ihr wisst, gibt es von uns ein Blog, eine Facebook-Seite, einen Twitter-Account, eine Instagram-Seite – und auf WhatsApp findet Ihr uns genauso wie auf soundcloud und itunes. Ja, auch auf Amazon sind wir vertreten, und zwar mit Buchrezensionen sowie als Autoren unserer eigenen Bücher. Und natürlich wollen wir Euch auf jeder Plattform möglichst etwas anderes bieten! Also haben wir uns dazu entschlossen, die Inhalte von Geschichten-Planet.de etwas anders zu strukturieren. Ab sofort versorgen wir alle, die gerne eine gute Geschichte hören, ihre Phantasie beflügeln lassen wollen oder wissen möchten, was es Neues zu lesen gibt, wie folgt:

Unser Blog (geschichten-planet.de)

Hier schreiben wir über Bücher (Spiele / Filme …), die uns gefallen, stellen unsere eigenen Werke vor und geben pädagogische Tipps fürs (Vor-)Lesen, Erzählen und Geschichtenerfinden.

Unsere Facebook-Seite (https://www.facebook.com/Geschichtenplanet.de/)

Sie ist gewissermaßen unsere Info-Zentrale: Alles, was es auf den anderen Kanälen Neues gibt, erfahrt Ihr auch hier. Außerdem teilen wir, was uns gefällt oder wir empfehlen. Und wir diskutieren gerne mit der Community über unsere Lieblingsthemen Bücher, Geschichten und Erzählkultur.

Unsere Instagram-Seite (https://www.instagram.com/geschichten_planet/)

Nach dem Erfolg unserer kleinen Reihe #hierfehlteinbuch (die wir gerne fortführen) gibt es hier schon bald einen zweiten hashtag: #superkurzgeschichte. Lasst Euch überraschen, aber soviel sei verraten: Hier ist Eure Mitwirkung gefragt!

Auch werden wir in 2018 sicher mit den Instagram Stories experimentieren …

Unser Twitter-Account (https://twitter.com/GeschPlanet)

Twitter ist Text – finden wir zumindest. Darum werden wir hier in Zukunft keine Links und Bilder mehr posten, sondern kurze Lieblings-Textpassagen aus den Büchern, die wir gerade lesen (und rezensieren). Das wird’s auch nur auf Twitter geben.

itunes (https://apple.co/2DuDsTS) und soundcloud (http://bit.ly/2DQZbTU)

Auch 2018 setzen wir unseren „Geschichten-Anfang der Woche fort“ – das macht uns schließlich richtig Spaß …

Newsletter

Auf WhatsApp könnt Ihr unseren Newsletter bereits abonnieren (Anleitung auf unserem Blog, Startseite ganz unten); Wir werden schon bald auch eine E-Mail Variante anbieten. Damit möchten wir Euch sonntags einen kleinen Wochenrückblick über die Geschehnisse auf Geschichten-Planet geben.

So sieht sie also aus, unsere Erledigungs-Liste für 2018 : Wir hoffen, Ihr begleitet uns auch in diesem Jahr und freuen uns auf Euer Feedback!

Liebe Grüße

Petra und Michael von Geschichten-Planet.de

Foto © LUM3N / pixabay

Wer (zu-) hören will, muss fühlen

Wenn eine Geschichte so richtig mitreißt, knabbern Kinder vor Aufregung an ihren Fingerknöcheln, schlagen sich erschrocken die Hand vor den Mund oder rutschen in Erwartung darauf, was als nächstes passiert, hibbelig hin und her. Das alles passiert, weil die Kinder dann mitfühlen. Das, was sie hören, zaubert nicht nur Bilder in ihren Kopf. Es löst auch Emotionen aus.

Eine richtig gute Geschichte braucht also nicht nur gute Beschreibungen, interessante Schauplätze und greifbare Figuren, die man sich gut vorstellen kann. Sie braucht vor allem auch Momente, die „mitnehmen“. Gerade starke Gefühle, wie Angst, Begeisterung, Stolz, Schrecken oder Aufregung werden von Kindern – aber auch von erwachsenen Geschichtenhörern – während einer Geschichte richtiggehend durchlebt.

Deshalb ist es auch so wichtig, dass Geschichten langsam erzählt werden. So können Gefühle erst entstehen und sich dann ausbreiten. Außerdem ist es natürlich von großer Bedeutung, dass Geschichten für Kinder gut ausgehen. Denn das Gefühlskarussell muss am Ende ja auch wieder zum Stillstand kommen. Wann hat Euch eine Geschichte einmal so richtig gepackt?

Bild © pic-tours / fotolia

Zweisprachige Kinder profitieren von erzählten Geschichten

Wenn Ihr mit Kindern arbeitet, die gerade Deutsch lernen, oder euch um sie kümmert, dann ist Geschichtenerzählen ein richtiger Geheimtipp! Denn Erzählen wirkt anders als Vorlesen.

Beim Vorlesen ist der Text vorgegeben. Beim Erzählen kannst Du Deine Worte, den Ablauf der Geschichte und das Tempo anpassen. Außerdem spielt der vorhandene Wortschatz beim Lauschen von Erzähltem nicht so eine große Rolle wie beim Vorgelesen bekommen. Denn wenn jemand erzählt, dann erzählen nicht nur die Worte die Geschichte. Auch an der Lautstärke der Stimme, an der Mimik des Erzählers, an den Gesten und der Tonhöhe kann ein Kinder erfahren, was gerade in der Geschichte passiert.

Traut Euch also und erzählt Kindern, die Deutsch als Zweitsprache lernen, jede Menge Geschichten! Das hilft übrigens nicht nur beim Deutschlernen, sondern stärkt auch die Beziehung zwischen den Kindern und Euch!

Bild CC0, © Maialisa / Pixabay

Deine Mimik und Gestik erzählen Geschichten!

Wenn Du eine Geschichte erzählst, dann sind Deine Zuhörer nicht nur Hörende, sondern eigentlich „Zuschauer“. Denn sie verfolgen, was und wie Du erzählst, gespannt mit ihren Augen. Trau Dich also und lass Deinen ganzen Körper miterzählen.

Leg einen Finger an die Lippen, wenn es in der Geschichte plötzlich leise wird. Reiße die Augen auf, wenn sich Dein Geschichtenheld erschreckt. Pfeife, wenn eine Figur in Deiner Geschichte gerade auch pfeift. Zeige, wie groß der Riese ist oder wie winzig der Zwerg. So wird die von Dir erzählte Geschichte zum Wow-Erlebnis für alle Zuhörer!

Bild © contrastwerkstatt / fotolia

Geschichten fördern mehr als „nur“ die Phantasie!

„Eltern, die vorlesen, leisten einen zentralen Beitrag zu einer ganzheitlichen Erziehung ihrer Kinder. Sie fördern kognitive, emotionale und soziale Kompetenzen. Damit tragen sie dazu bei, dass Kinder und Jugendliche sich zu vielseitig interessierten, aktiven und offenen Menschen entwickeln.“ – Das ist das Fazit der Vorlesestudie 2011 von „Stiftung Lesen“, dem ich mich nur anschließen kann.

Ich habe erlebt, dass Kinder, die mit Geschichten groß geworden sind, schneller eine Idee davon haben, wie sie mit anderen Kindern in Kontakt kommen können. Kinder können durch gute Geschichten Handlungsstrategien entwickeln, wie sie den nächsten Streit vielleicht besser lösen können.

Und Kinder tauchen in so unterschiedliche Welten beim Lauschen von Geschichten ein, dass sie dadurch erleben, wie bunt und vielfältig auch die reale Welt ist. Braucht Ihr noch mehr Argumente, warum Ihr – am besten jetzt gleich – eine Geschichte erzählen oder vorlesen sollt?

Wir wünschen höchst vergnügliche Lerneffekte!

Vorweihnachtszeit ist Geschichtenzeit!

In den Tagen und Wochen vor Weihnachten werden in Familien traditionell mehr Geschichten erzählt oder vorgelesen als zu anderen Zeiten im Jahr. Draußen ist es schon nachmittags dunkel und auf dem Sofa dann umso mehr gemütlich. Wie ist das bei euch? Haben in eurer Familie vor Weihnachten Geschichten auch Hochkonjunktur?

Vielleicht traut ihr euch in diesem Tagen ja mal, frei von jedem gedruckten Text an eine Geschichte heran. Denn gerade in der Vorweihnachtszeit gibt es besonders viele Erzählanlässe. Wie war es auf dem Weihnachtsmarkt? Welche Geschichte fällt euch zum Thema „Weihnachtsmann“, „Erster Schnee“ oder „Plätzchenbacken“ ein? Na, habt ihr euren Geschichten-Erfindungs-Motor schon angeworfen?

Viel Spaß beim weihnachtlichen Geschichten erfinden und erzählen!

Bild © Alexander Raths / fotolia

 

Der Geschichten-Anfang der Woche

Der Geschichtenanfang der Woche: Junita erobert sich die Welt

Es war nicht so, dass es Junita langweilig gewesen wäre. Es war auch nicht so, dass sie schon immer eine große Entdeckerin sein wollte. Und schon gar nicht war es so, dass sie jemand losgeschickt hätte. Aber dennoch, ohne Vorwarnung und große Pläne, geschah es: Eines Tages machte sich Junita auf den Weg, um die Welt zu erforschen. Als erstes…

Was denkt Ihr – was macht Junita als erstes? Und wie geht es dann anschließend weiter?

Hört den Geschichten-Anfang der Woche auch auf itunes:

https://itunes.apple.com/de/podcast/der-geschichten-anfang-der-woche/id1291387251?mt=2

… oder bei soundcloud:

Bild © Sunny studio / Pixabay

Teil einer anderen Welt auf Zeit

Kinder lieben es, sich zu verkleiden. Darum ist für sie Fasching, Karneval oder Fastnacht eine wunderbare Gelegenheit, in eine andere Rolle zu schlüpfen und so als Hauptperson in eine andere Welt einzutauchen. Das klappt übrigens auch mit Geschichten. Denn hier wird das Kopfkino angeworfen: Schwups – schon ist man selbst ein mutiger Ritter, ein superstarkes Mädchen oder ein gefährlicher Räuber. Toll! Und das beste daran, ist, dass diese Rolle dann im Kopf weiterspinnen kann. Ein bisschen also wie beim Verkleiden in der närrischen Zeit.

Und Kinder brauchen das gesamte Jahr über die Möglichkeit, sich in anderen Rollen ausprobieren zu dürfen. Also her mit den Geschichten, bei denen man in andere Rollen schlüpft!

Bild CC0, © terimakasih0 / Pixabay

 

„Erzähl doch mal was zum Lachen!“

Wann habt Ihr Euch das letzte Mal so richtig kringelig und scheckig gelacht? Mal ehrlich: Das passiert uns Erwachsenen nicht mehr allzu oft. Kinder lachen erwiesenermaßen viel häufiger (und meist ausgelassener) als Erwachsene. Schade eigentlich! Denn auch uns Erwachsenen würde mehr Lachen gut tun.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass beim Lachen über 100 Muskeln beteiligt sind. Unser Körper wird dabei mit messbar mehr Sauerstoff versorgt und unsere Bronchen werden durchlüftet. Außerdem macht Lachen glücklich, denn beim Lachen wird Serotonin, das bekannte Glückshormon, ausgeschüttet. Grund genug, genau heute unbedingt noch eine lustige Geschichte zu erzählen oder vorzulesen. Stöbert mal in eurem Bücherschrank oder lasst die Kinder aussuchen. Hauptsache, es gibt heute noch was zum Lachen!

Bild © drubig-photo / fotolia

Der Geschichten-Anfang der Woche

Der Geschichtenanfang der Woche: Lilli als Schildkrötenretterin

„Guten Morgen, ihr Lieben!“ Wie jeden Tag begrüßte Lilli ihre Schildkröten überschwänglich. Sie hatte schon ein paar Blätter knackfrischen, leuchtend grünen Salat fürs Schildkrötenfrühstück in einer Hand. Mit dem Zeigefinger der anderen deutet sie der Reihe nach auf ihre gepanzerten Freunde. Auch an diesem Morgen begann sie mit ihrem Zählritual, obwohl natürlich keines der Tiere fehlen konnte. „Eins, zwei, drei, vier …“ Lilli stutzte. Eine ihrer Schildkröten fehlte!

Was denkt Ihr – ist die Schildkröte wirklich weg? Und wenn ja, wo ist sie hin?

Hört den Geschichten-Anfang der Woche auch auf itunes:

https://itunes.apple.com/de/podcast/der-geschichten-anfang-der-woche/id1291387251?mt=2

… oder bei soundcloud:

Bild CC0, © esiul / Pixabay