Rat & Zitat-Memo – Spiele-Rezension

Petra stellt das Spiel „Rat & Zitat-Memo“ vom ars vivendi Verlag vor:

Memo-Spiele gibt es jede Menge. Und bekanntermaßen sind Kinder in der Regel bei diesem Spiel besser als Erwachsene. Darum gibt es wohl auch so viele Bildpaare, die Kinder ansprechen. Das Spiel „Rat & Zitat-Memo“ lädt hingegen besonders Erwachsene zum Spielen ein.

Gespielt wird nach bekannten Regeln: Alle Karten werden verdeckt auf dem Tisch verteilt. Nacheinander versuchen alle Mitspielenden Kartenpaare zu finden. Wer am Ende die meisten Paare aufgedeckt hat, hat gewonnen.

Das Besondere an diesem Spiel: Auf je zwei Karten sind die gleichen, schön aufbereiteten, tiefgründigen Zitate zu finden. Toll ist, dass es sich hier um weniger bekannte Zitate handelt, die überraschen. So geht es hier nicht nur um Gedächtnistraining, sondern es entsteht ein zusätzlicher Effekt: Alle Mitspielenden werden von den Zitaten inspiriert. Manche Zitate sind zum Schmunzeln, manche regen zum Nachdenken an – und vielleicht sogar zum gemeinsam darüber Philosophieren.

Rat & Zitat-Memo, ars vivendi Verlag 2015, ca. 9,95 EUR

Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise vom ars vivendi Verlag zur Verfügung gestellt.

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„Gucken verboten!“ – Buchbesprechung

Petra stellt den Titel „Gucken verboten! Das (fast) geheime Aufklärungsbuch“ vor. Es ist geschrieben von Ilona Einwohlt, illustriert von Katharina Vöhringer und erschienen bei FISCHER Sauerländer:

Mit Erwachsenen über Pubertät, Sex und Co. zu sprechen, ist ziemlich megapeinlich! Und doch sind all das Themen, die älteren Kindern und Jugendlichen – verständlicherweise – unter den Nägeln brennen. Und mal ehrlich: Im Sexualkundeunterricht in der Schule geht es ja auch meist vor allem um biologische Fakten.

In „Gucken verboten!“ wird auf ansprechende Weise Klartext gesprochen. Damit das ganz und gar nicht peinlich daherkommt, ist alles in eine glaubwürdige und nachvollziehbare Geschichte gepackt und mit witzigen Illustrationen und Kritzeleien aufgepeppt.

Pia und Paul – beide knapp 12 Jahre und beste Freunde seit Kindergartentagen – beschließen, abwechselnd in ein Tagebuch zu schreiben: Offen, ehrlich und direkt. Dabei erzählen die beiden ganz nebenbei, was bei ihnen gerade in der Familie los ist, was sie beschäftigt und was ihren Alltag ausmacht. Im Mittelpunkt stehen dann all die vielen Fragen, die die beiden rund um Sexualität haben.

„Echte Fragen traut sich keiner.
Echte Antworten erst recht nicht.“

Und genau das versucht das Buch „Gucken verboten!“ zu ändern! Hier fragen Pia und Paul, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen: Was ist ein „feuchter Traum“? Was ist ein Orgasmus? Wo kommen plötzlich die Pickel her? Wie benutzt man ein Tampon? Und sie finden verständliche Antworten darauf, die direkt im Text oder in den Illus dazwischen auftauchen.

Was besonders positiv auffällt: Das Buch kommt weitgehend ohne Klischees aus oder stellt sie ganz bewusst in Frage. Und: Auch Vielfalt hat hier Platz! In Illustrationen und Text tauchen ganz selbstverständlich dünne, dicke, schwarze, weiße, homosexuelle oder heterosexuelle Menschen und Beispiele auf.

Fazit: Ein rundum-Aufklärungsbuch, das Spaß macht!

Ilona Einwohlt, Katharina Vöhringer: Gucken verboten! Das (fast) geheime Aufklärungsbuch. FISCHER Sauerländer 2017, 15 EUR

Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise von FISCHER Sauerländer zur Verfügung gestellt.
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„Salzburg – Stadtführer für Kinder“ – Buchbesprechung

Petra stellt den Titel „Salzburg – Stadtführer für Kinder“ von Margit Salamonsberger und Johanna de Wailly, erschienen bei Picus Verlag, vor:

Mit Kindern in einer Stadt unterwegs – da ist Langeweile vorprogrammiert? Nicht, wenn Ihr diesen tollen Stadtführer für Kinder im Gepäck habt!

Der Stadtführer „Salzburg“ ist eine herrliche Einladung an Kinder, die Stadt Salzburg zu „be-greifen“ und zu entdecken. Vom Verlag ist er ab 8 Jahren empfohlen. In diesem Alter eignet er sich, um gemeinsam als Familie die sieben Rundgänge durch Salzburg zu machen. Aber er ist auch wunderbar für etwas ältere Kinder geeignet, die schon auf eigene Faust losziehen können. Denn die kleinen Leseabschnitte erklären kindgerecht, was es wo zu entdecken gibt. Außerdem sind alle Wege auf schön illustrierten Kartenausschnitten eingezeichnet. So können sich Kinder selbst gut orientieren.

Humorvolle, detailreiche Illustrationen, kleine Rätsel, verständliche Hinweise auf öffentliche Verkehrsmittel und Tipps von A bis Z machen aus dem Stadtführer für Kinder ein echtes Highlight und einen unverzichtbaren Begleiter für Familien-Städtetouren.

Weitere Kinderstadtführer aus der Reihe sind übrigens auch für München, Berlin, Hamburg, Lübeck, Innsbruck und Wien erschienen. Welche Stadt wollt ihr als nächstes gemeinsam erkunden?

Margit Salamonsberger und Johanna de Wailly: Salzburg – Stadtführer für Kinder. Picus Verlag Neuauflage 2017, 12 EUR

Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise vom Picus Verlag zur Verfügung gestellt.
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„Wieselwusel“ – Buchbesprechung

Petra stellt den Titel „Wieselwusel“ von Michat Krygier, übersetzt von Marion Voigt und illustriert von Alicja Wasilka, erschienen bei Fabulus-Verlag, vor:

Der erste Eindruck dieses Bilderbuches: Wow! Das Cover zieht mit der originellen Gestaltung in Türkis-Orange magisch an. Wenn man den Buchdeckel aufklappt, wird man von einer silberfarbigen Illustration mit bunten Klecksen begrüßt. Schon das ist an diesem Bilderbuch besonders. Auf jeder Seite macht das Buch seinem Titel dann alle Ehre: In den wunderschönen Illustrationen wieselwuselt es auf magische Weise.

Die Geschichte ist kurz und auf den Punkt gebracht: Sie erzählt davon, wie Wieselwusel, der sich klammheimlich bei der Familie einquartiert hat, jede Menge Chaos anrichtet. Es vergnügt sich in Omas Wollkorb, lässt Dinge verschwinden und macht ziemliche Unordnung. Doch am Ende steht fest: Ohne Wieselwusel wäre das Leben ziemlich langweilig.

Fazit: Wieselwusel ist ein Bilderbuch, das Kindern und erwachsenen Lesern gleichermaßen Spaß macht und in dem sich Familien wiederfinden.

Michat Krygier: Wieselwusel. Fabulus-Verlag 2016, 14,95 EUR

Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise von der Übersetzerin Marion Voigt zur Verfügung gestellt.
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„Auf die Piste – fertig – los!“ – Buchbesprechung

Petra stellt den Titel „Auf die Piste – fertig – los!“ von Felix Neureuther unter Mitwirkung von Bastian Schweinsteiger, erschienen bei KERLE Verlag, vor:

Wenn prominente Autoren Bücher schreiben, ist das in der Regel ein Verkaufsargument, nicht unbedingt aber eine Garantie für eine gute Geschichte. Dieses Buch überzeugt allerdings vom Gegenteil. Denn der Skistar Felix Neureuther weiß nicht nur, wovon er schreibt – er hat auch eine schöne kleine Geschichte entwickelt, die Kinder fesselt.

Im Vorwort macht Felix Neureuther bereits neugierig auf das Buch und die Figuren. Und er lüftet auch gleich das Geheimnis, welche reale Person sich hinter welchem Tier in der Geschichte verbirgt.

Das wunderschön von Sabine Straub illustrierte Bilderbuch erzählt eine Geschichte über die Freude am Bewegen – und zwar nicht nur mit dem Fokus aufs Skifahren. Aber es erzählt vor allem über Freundschaft, die beim Sport und gerade in schwierigen Situationen trägt. Was zudem positiv auffällt: Die Kinder werden nicht nur durch die Geschichte selbst angesprochen, sondern auch durch ein kleines Suchrätsel, dass sich durch das gesamte Buch zieht, zum Mitmachen angeregt.

Das Buch ist eingebettet in die Kampagne „Fit4Future“, gestützt vom Deutschen Skiverband und dem Deutschen Skilehrerverband.

Felix Neureuther: Auf die Piste – fertig – los!. Kerle Verlag 2017, 15 EUR

Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise vom Kerle Verlag zur Verfügung gestellt.
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„Opa, welche Farbe hat der Tod?“ – Buchbesprechung

Jetzt, im Herbst mit seinen Trauer-Feiertagen, kommt in vielen Familien auch das Thema Tod zur Sprache. Denn früher oder später gehört es in der Entwicklung von Kindern dazu, entsprechende Fragen zu stellen: Warum sind manche Familienangehörige nur noch auf Fotos zu sehen? Und warum weinen Erwachsene, wenn sie an Menschen denken, die gar nicht da sind?

Auf dem Buchmarkt gibt es auch Unterstützung bei den schwierigen Gesprächen rund um Trauer und Tod. Petra stellt den Titel „Opa, welche Farbe hat der Tod“ von Annett Stütze und Britta Vorbach mit Illustrationen von Mascha Greune, erschienen im Patmos Verlag, vor:

Mit Kindern das schwierige Thema Tod ansprechen – wie kann das gelingen? Hilfreich hierfür ist auf jeden Fall dieses Bilderbuch! Es erzählt die Geschichte von Großvater Hase, der merkt, dass er den nächsten Frühling nicht erleben wird. Offen und ehrlich spricht er mit Enkel-Hase darüber. Denn er weiß:

„Niemand sprach gerne über den Tod. Oder über das Sterben. Niemand.“

Was das Buch so einzigartig macht: Der kleine Hase darf seinem Opa wirklich alle Fragen stellen, die ihm unter den Nägeln … oder Pfoten … brennen. Das macht das Buch so kindgerecht. Denn Kinder wollen ganz andere Dinge als Erwachsene wissen. Der kleine Hase fragt also noch, wie der Tod riecht, warum man stirbt und ob man den Tod nicht verjagen kann. Und der Opa-Hase antwortet, so gut er kann.

Am Ende der Geschichte stirbt Opa Hase.

„Etwas beginnt, etwas endet. Die Sonne geht auf, sie geht unter.“

Aber weil der kleine Hase sich wirklich von seinem Großvater verabschieden konnte und Zeit hat, um zu trauern, stehen am Ende die guten Erinnerungen an den Opa im Vordergrund. Ein Bilderbuch, das traurig und schön zugleich ist.

Die Illustrationen sind warm und ansprechend. Sie begleiten das Thema auf herausragende Weise und machen das Buch zu etwas Besonderem.

Bild CC0, ©debowscyfoto / Pixabay

Annett Stütze und Britta Vorbach: Opa, welche Farbe hat der Tod?. Patmos Verlag 2017, 13,00 EUR
Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise vom Patmos Verlag zur Verfügung gestellt.
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„Emojical Mau-Mau“ – Spiele-Rezension

Petra stellt das Spiel „Emojical Mau-Mau“ von Spiele-Erfinderin Tanja Philippeit, erschienen bei Starnberger Spiele, vor:

Mau-Mau kennt man natürlich. Auch bei diesem Spiel gelten die bekannten Spielregeln. Es gibt Aussetz-Karten, Richtungswechsel und Karten, bei denen der Gegenspieler ziehen muss. Aber dieses Mau-Mau ist dennoch ungewöhnlich: Statt Zahlen sind Emojis als Symbole auf den meisten der Karten. Gelegt werden kann Farbe auf gleiche Farbe oder Symbol auf gleiches Symbol. Man legt also den Smilie, der vor Lachen Tränen weint, auf eben das gleiche Emoji. So bringen mich und meinen 6-jährigen Mitspieler die Karten ganz von alleine zum Lachen.

„Schau mal, da gibt’s sogar einen Kacki-Haufen!“, kichert der Erstklässler begeistert. „Aber Sch… sagt man nicht“, fügt er wissend hinzu. Neben den bekannten Mau-Mau-Regeln gibt es auch Tipps, wie das Spiel mit einer kleinen Zusatzregel noch lustiger und Action-reicher wird. Wir haben es ausprobiert und uns köstlich amüsiert!

Sogar eine Extrakarte ist dabei, zu der man eine eigene Regel erfinden darf. Mein junger Mitspieler entscheidet sich dafür, dass einer von uns eine Grimasse schneiden muss, wenn die Karte ausgespielt wird. Kurz darauf können wir beide kaum noch aufhören zu lachen.

Tanja Philippeit, der Spieleerfinderin dieses Kartenspieles, ist etwas ganz Besonderes gelungen: Sie hat ein bekanntes Spiel so aufgepeppt, dass es modern daherkommt, einen ganz eigenen Charme hat und Abwechslung und Unerwartetes ins Spiel bringt. Mein 6-jähriger Mittester und ich sind restlos begeistert. Unsere Empfehlung: Unbedingt ausprobieren!

Bild © privat

Emojical Mau-Mau, empfohlen ab 6 Jahren, für 2-10 Mitspielende. Starnberger Spiele 2017, 12,95 EUR

 Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise von Tanja Philippeit von „Sternberger Spiele“ zur Verfügung gestellt.
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„Der verrückte Erfinderschuppen: Der Limonadensprudler“ – Buchbesprechung

Petra stellt den Titel „Der verrückte Erfinderschuppen: Der Limonadensprudler“ von Lena Hach mit Illustrationen von Daniela Kulot, erschienen bei Mixtvision, vor:

Drei Kinder beschließen, ab jetzt Erfinder zu sein – mit Aussicht auf viel Geld, falls sie mit ihren Erfindungen dann mal den Nobelpreis abräumen werden.

Sympathisch, witzig und frech erzählt die Autorin Lena Hach die Geschichte von zwei Jungen und einem Mädchen aus der Perspektive von Fred. Seine Freunde Tilda, Walter und er belagern den Gartenschuppen von Tildas Oma und erklären ihn kurzerhand zu ihrem  Erfinder-Hauptquartier. Und schon beginnt das Abenteuer der drei Erfinder. In diesem ersten Band entwickeln sie gemeinsam – einige witzigen Fehlschläge inbegriffen – den ersten Limonadensprudler der Welt.

An manchen Stellen hätte ich als Erwachsene mir gewünscht, dass die fantastischen Elemente sich klarer von realen abheben. Denn an bestimmten Stellen wird es durchaus auch mal gefährlich oder unangenehm für die Kids. Doch der Ton der Geschichte und die kreativen Wendungen machen immer wieder Lust auf das nächste Kapitel.

Ein tolles Highlight im Buch sind außerdem die Illustrationen von Daniela Kulot: Witzig, detailreich und stimmig machen sie aus der Geschichte ein gelungenes Ganzes.

Bild © privat

Lena Hach: Der verrückte Erfinderschuppen: Der Limonadensprudler. Mixtvision 2017, 12,90 EUR
Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise vom Verlag Mixtvision zur Verfügung gestellt.
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„Aquila“ – Buchbesprechung

Petra stellt den Titel „Aquila“ von Ursula Poznanski, erschienen bei Loewe Verlag, vor. Zuerst die Verlagsinfo zum Inhalt:

‚Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen.

Das Blut ist nicht deines.
Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist.
Halte dich fern von Adler und Einhorn …

Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?‘

Meine Meinung:

Ich muss zugeben, ich bin ein echter Fan der österreichischen Autorin Ursula Poznanski! Darum stand es außer Frage, dass ich dieses Buch lesen musste. Meine erste Hürde war dann allerdings das Cover, das mich nicht besonders angesprochen hat. Dafür hat die Geschichte zwischen den Buchdeckeln mich umso mehr gefesselt. Die Autorin dosiert Spannung, Wendepunkte und italienisches Lebensgefühl und Lokalkolorit genau richtig für jugendliche Leser und Leserinnen. Man fiebert unweigerlich mit der Protagonistin mit, die verzweifelt versucht, das Geheimnis um die Zeit, an die sie keine Erinnerung mehr hat, zu lüften.

An manchen Stellen war mir als Erwachsene das Erzähltempo etwas zu langsam – und die Entscheidungen der jungen Studentin Nika zu willkürlich. Doch im Gesamtpaket schaffte die Autorin Poznanski es, dass ich das Buch tatsächlich erst zur Seite legen konnte, als ich endlich wusste, wie die Geschichte ausgeht.

Fazit: Ein spannender Jugendthriller für alle, die den Thrill und Italien lieben!

Foto: privat

Ursula Poznansik: Aquila. Loewe Verlag 2017, 16,95 EUR
Das Rezensions-Exemplar stammt aus dem eigenen Fundus.
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„Badetag für Hasenkind“ – Buchbesprechung

„Badetag für Hasenkind“

Petra stellt den Titel „Badetag für Hasenkind“ von Jörg Mühle, erschienen bei Moritz Verlag, vor:

Pappbilderbücher für die Jüngsten gibt es jede Menge. Doch ein besonders herausragendes ist „Badetag für Hasenkind“! Nicht nur, dass es an die Erlebniswelt von Kindern zwischen einem und zwei Jahren anknüpft – denn in diesem Alter ist das Baden ja wahrlich ein besonderes und spannendes Vergnügen. Es trifft den Nerv von Kleinkindern noch viel facettenreicher: Alle Seiten, auf denen es um Wasser geht, sind türkisblau. Die Seiten, auf denen die Geschichte dann im „Trockenen“ spielt, sind in einem warmen Gelb. Herrlich! Zudem besteht die Geschichte, die erzählt wird, pro Seite aus nicht mehr als drei Sätzen. Und trotzdem ist alles gesagt, was Kinder bei der entsprechenden Szene wissen müssen. Was noch heraussticht: Die Kinder werden auf jeder Seite mit einbezogen. Sie werden aufgefordert, nach dem Hasenkind zu rufen, dem Hasenkind die Augen zuzuhalten oder den Knopf des Föns zu drücken. Dadurch wird die Mini-Geschichte zum echten Mitmacherlebnis.

Die Illustrationen in dem Buch sind sparsam. Genau richtig also für die Allerjüngsten. Ich finde das Buch rundum gelungen. Eine echte Empfehlung für alle Eltern, Großeltern oder Erzieherinnen, die ein tolles Buch für Kleinkinder suchen!

Bild CC0, © 12019 / Pixabay

Jörg Mühle: Badetag für Hasenkind. Moritz Verlag 2017, 8,95 EUR
Das Rezensions-Exemplar stammt aus dem eigenen Fundus.
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