Herumblättern erlaubt!

Kürzlich habe ich der kleinen Tochter einer Freundin vorgelesen. Mitten in der Geschichte hat sie plötzlich weitergeblättert. Weil ich die Geschichte nicht kannte, musste ich das Vorlesen unterbrechen. Das fand die Kleine kein bisschen schlimm. Denn ihr war im Moment wichtig, an den Bildern auf der nächsten Seite zu sehen, wie es gleich weitergeht. Ein paar Seiten weiter passierte das Gegenteil. Das Mädchen blätterte eine Seite zurück. Sie musste sich noch einmal ins Gedächtnis rufen, was auf den Bildern vorher zu sehen war.

Ich war absolut begeistert! Das Mädchen war nämlich keineswegs unaufmerksam, sondern genau das Gegenteil: Sie war mitten drin in der Geschichte, wollte aktiv Erzähltes verinnerlichen und sich auf Kommendes vorbereiten. Das Buch haben wir anschließend dann noch dreimal gelesen und am Ende nochmal durchgeblättert. So intensiv kann Vorlesen sein!

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„Weihliche Fröhnachten“ – Leseprobe

Weihnachtsmann in der Vorstandsetage

»Blumenstraße 32, aber zackzack! Du liegst weit hinten!« Nick wusste auch ohne das Gebrüll seines Chefs, dass er reichlich spät dran war. Aber was sollte er machen? Das war an diesem Dezemberabend schon sein vierter Einsatz als Weihnachtsmann und wegen der schlechten Witterung und der nicht enden wollenden Flut an Shoppingverrückten kam es ihm so vor, als herrschte auf den Straßen ein eigenes Raum-Zeit-Gefüge, in dem die Zeit raste und sich zugleich Strecken ins Unendliche dehnten. Zum Glück würde sein Chef die nächste und letzte Tour übernehmen (Passte der überhaupt noch in sein Kostüm? Und hoffentlich war das kein Besuch bei Kindern, so wie der Kerl nach Glühwein und Zigaretten roch …) und sein Kollege Olli aus der Dispo hatte schon die Säcke für die nächsten Touren vorbereitet. Nick suchte unter den Beschriftungen nach der passenden: »Hauptstraße … Arnulfsplatz … Goethegasse … Blumen … ah ja!« Er schulterte den grobschlächtigen Jutesack und sprintete zu dem knallroten Lieferwagen, der ihm als irdischer Ersatz eines Rentierschlittens diente. »Verdammt!«, schoss es ihm durch den Kopf. Schon wieder dieser Ohrwurm! Doch es war zu spät und während er den Fahrersitz enterte, um mit Karacho davonzubrausen, sang er die Geschichte vom Rentier mit der roten Nase vor sich hin.

Das Navi hatte ihn nach einer Viertelstunde an die Adresse gebracht und beeindruckt sah Nick nach oben: Hoch türmte sich vor ihm der Hauptsitz einer Großbank auf. Was mochte wohl bei solchen Geldsäcken im Geschenksack stecken? Na, er würde es gleich herausfinden! Mit seinen schweren Winterstiefeln stapfte er zum Portier. »Fröhliche Weihnachten, mein Kind! Warst du auch artig?«, scherzte Nick, aber der schnöselige Uniformträger lupfte nur eine Augenbraue und grummelte. »Zur Vorstandsfeier? 44. Stock. Aber nehmen Sie eine stabile Rute mit, die werden Sie bei dem Pack brauchen.«

»Na also«, dachte Nick, »ein wenig Humor hat die Miesmuschel ja doch.« Er warf sich den Sack über, ging zu den spiegelnden Aufzugtüren und drückte den Nach-oben-Pfeil.

»Zum Kamin geht’s aber weiter hinten!«, rief der Portier. »Ohne Sauerstoffgerät kommen meine Rentiere aber nur bis zum 39. Stock«, alberte Nick zurück. Verflixt, schon wieder biss sich dieser Rentier-Ohrwurm fest. Oben stieg er aus und brauchte nur dem fröhlichen Lärm zu folgen, um die Feiermeute zu finden. »Herrje«, ging es ihm durch den Kopf, „die sind ja schon alle knülle. Das wird kein angenehmer Job.“

Tatsächlich ging es in dem Konferenzraum, der weihnachtlich geschmückt war und beinahe Ballsaal-Maße aufwies, drunter und drüber. »Ho, ho, ho«, machte Nick zögernd, aber niemand schien ihn wahrzunehmen. Alle waren viel zu sehr damit beschäftigt, sich gegenseitig die Deals und Coups des vergangenen Geschäftsjahrs zu erzählen. »HO! HO! HO!«, schrie er, und tatsächlich erregte er genug Aufmerksamkeit, sodass die Gespräche und das Gelächter verstummten.

»Geschenke!«, rief einer, der die Krawatte schon auf Halbmast trug, und ein weiterer Manager, der sichtbar noch mehr Alkohol in der Krone hatte, lallte: »Mmmein Bonus wargarnichvielheuer. Ichwarunartig, schlschlaschlag mich!« und er reckte Nick die Kehrseite entgegen. Lautes Gelächter ertönte, und Nick fühlte sich wie ein unerfahrener Lehrer, der sich an seinem ersten Unterrichtstag einer Bande Pubertierender in Grenzauslotungsstimmung stellen musste. Oder wie dieses doofe Rentier, das von den anderen ausgelacht … Halt! Ein Gedanke durchzuckte ihn. War das nicht die Chance, von der er seit Jahren träumte? Denen »da oben« mal so richtig die Meinung zu geigen? Also nutzte er das nächste kurze Abebben des Lärmpegels, um nochmal von vorn zu beginnen.

»Ho! Ho! Ho! Was ich sehe, macht mich gar nicht froh!« »Cool«, dachte Nick, »Slam Poetry vom Weihnachtsmann!«, und die Freude über den Reim verschaffte ihm Aufwind.

Also stellte er sich breitbeinig hin, knallte den Sack auf den Boden, hängte die Daumen in seinen breiten Weihnachtsmanngürtel und schwadronierte drauf los. Über den Irrsinn des High-Speed-Tradings, über Moral und Sitte, über die Hypothek seiner Eltern und den Werteverfall im Großen wie im Kleinen. Nach etwa fünf Minuten, in denen er sich immer mehr in Rage redete und die Augen der Feiernden immer größer wurden, endete er schließlich: »… und Ihr? Ihr schuftet 70 Stunden die Woche, seht nie eure Familien, wisst den Wert eines gemeinsamen Abendessens nicht zu schätzen, bekommt eher einen Herzinfarkt als eine Abfindung und alles, was ihr schlussendlich nach aufreibenden Jahren in all diesem Wahnsinn zu erwarten habt, ist … das hier!«

Und mit diesen Worten griff er mehrmals mit beiden Händen in den Jutesack und warf die Geschenke in den Raum. Was da auf dem Boden und den Tischen vor den Vorstandsmitgliedern landete und mit zögernden Handgriffen ausgepackt wurde, erstaunte ihn fast mehr als die Beschenkten: Heizdecken, Rheuma- und Gelenksalben, Schals und Mützen, Ginkgopräparate, Gedächtnismittelchen, Diabetikerschokolade, Kräutertees – alles, was einem verspricht, das beschwerliche Alter etwas erträglicher zu machen, fand sich unter den Präsenten.

Während unter den Beschenkten manche ungläubig glotzten und andere sinnierend nickten, staunte Nick darüber, dass sein Auftritt tatsächlich noch seltsamer gelaufen war, als er befürchtet hatte. »Abflug!«, rief er sich in Gedanken selbst zu und rauschte mit wehendem Weihnachtsmannmantel davon. Wieder unten angekommen, begrüßte ihn im Foyer der Portier mit spöttischem Grinsen. »Na? Irgendeinen Braven gefunden?« Aber Nick konnte nicht antworten, weil sein Handy vibrierte. Sein Chef! Er hob ab und bevor er zu einer Begrüßung ansetzen konnte, plärrte es ihm aus dem Gerät entgegen:

»Bist du völlig irre geworden? Du Idiot hast die Säcke vertauscht! Ich bin im Altenheim in der Blumenallee und hier sind die Alten völlig außer Rand und Band! Die haben hier nagelneue Smart- phones, teuerste Zigarren, Weinbrand und exklusiven Single-Malt-Whisky ausgepackt – und jetzt sitzen sie da, rauchen, saufen und rufen ihre Verwandten an. Und das alles auf Kosten der Bank! Wie soll ich das alles wieder rückgängig machen?« Nick dachte kurz nach. »Wozu denn?«, erwiderte er. »Hat alles seine Richtigkeit. Frohe Weihnachten!« Und mit einem zufriedenen Grinsen schaltete er das Handy aus.

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Geschichten fördern mehr als „nur“ die Phantasie!

„Eltern, die vorlesen, leisten einen zentralen Beitrag zu einer ganzheitlichen Erziehung ihrer Kinder. Sie fördern kognitive, emotionale und soziale Kompetenzen. Damit tragen sie dazu bei, dass Kinder und Jugendliche sich zu vielseitig interessierten, aktiven und offenen Menschen entwickeln.“ – Das ist das Fazit der Vorlesestudie 2011 von „Stiftung Lesen“, dem ich mich nur anschließen kann.

Ich habe erlebt, dass Kinder, die mit Geschichten groß geworden sind, schneller eine Idee davon haben, wie sie mit anderen Kindern in Kontakt kommen können. Kinder können durch gute Geschichten Handlungsstrategien entwickeln, wie sie den nächsten Streit vielleicht besser lösen können.

Und Kinder tauchen in so unterschiedliche Welten beim Lauschen von Geschichten ein, dass sie dadurch erleben, wie bunt und vielfältig auch die reale Welt ist. Braucht Ihr noch mehr Argumente, warum Ihr – am besten jetzt gleich – eine Geschichte erzählen oder vorlesen sollt?

Wir wünschen höchst vergnügliche Lerneffekte!

Der Geschichten-Anfang der Woche Ben kommt hoch hinaus

Puh, das schlauchte ganz schön! Ben war ziemlich fertig, denn er und seine Eltern waren schon zwei Stunden bergauf gewandert. Gut war, dass sein Rucksack ganz leicht war, weil er seine Brotzeit schon fast ganz aufgegessen und sein Wasser beinahe leergetrunken hatte. Schlecht war, dass er jetzt eben nur noch wenig zu essen und zu trinken hatte! Er hoffte aber natürlich, dass in dem riesigen neuen Rucksack seines Vaters noch etwas Wegzehrung übrig war. Da! Jetzt endlich war der Gipfel zu sehen! Ben beschleunigte seine Schritte.

Was denkt Ihr – wie wird es auf dem Gipfel, umgeben von vielen anderen Bergen, so sein? Und was könnte in diesem großen Rucksack von Papa stecken?

Hört den Geschichten-Anfang der Woche auch auf itunes:

https://itunes.apple.com/de/podcast/der-geschichten-anfang-der-woche/id1291387251?mt=2

… oder bei soundcloud:

Bild CC0 © Monsterkoi / Pixabay

Rat & Zitat-Memo – Spiele-Rezension

Petra stellt das Spiel „Rat & Zitat-Memo“ vom ars vivendi Verlag vor:

Memo-Spiele gibt es jede Menge. Und bekanntermaßen sind Kinder in der Regel bei diesem Spiel besser als Erwachsene. Darum gibt es wohl auch so viele Bildpaare, die Kinder ansprechen. Das Spiel „Rat & Zitat-Memo“ lädt hingegen besonders Erwachsene zum Spielen ein.

Gespielt wird nach bekannten Regeln: Alle Karten werden verdeckt auf dem Tisch verteilt. Nacheinander versuchen alle Mitspielenden Kartenpaare zu finden. Wer am Ende die meisten Paare aufgedeckt hat, hat gewonnen.

Das Besondere an diesem Spiel: Auf je zwei Karten sind die gleichen, schön aufbereiteten, tiefgründigen Zitate zu finden. Toll ist, dass es sich hier um weniger bekannte Zitate handelt, die überraschen. So geht es hier nicht nur um Gedächtnistraining, sondern es entsteht ein zusätzlicher Effekt: Alle Mitspielenden werden von den Zitaten inspiriert. Manche Zitate sind zum Schmunzeln, manche regen zum Nachdenken an – und vielleicht sogar zum gemeinsam darüber Philosophieren.

Rat & Zitat-Memo, ars vivendi Verlag 2015, ca. 9,95 EUR

Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise vom ars vivendi Verlag zur Verfügung gestellt.

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Vorweihnachtszeit ist Geschichtenzeit!

In den Tagen und Wochen vor Weihnachten werden in Familien traditionell mehr Geschichten erzählt oder vorgelesen als zu anderen Zeiten im Jahr. Draußen ist es schon nachmittags dunkel und auf dem Sofa dann umso mehr gemütlich. Wie ist das bei euch? Haben in eurer Familie vor Weihnachten Geschichten auch Hochkonjunktur?

Vielleicht traut ihr euch in diesem Tagen ja mal, frei von jedem gedruckten Text an eine Geschichte heran. Denn gerade in der Vorweihnachtszeit gibt es besonders viele Erzählanlässe. Wie war es auf dem Weihnachtsmarkt? Welche Geschichte fällt euch zum Thema „Weihnachtsmann“, „Erster Schnee“ oder „Plätzchenbacken“ ein? Na, habt ihr euren Geschichten-Erfindungs-Motor schon angeworfen?

Viel Spaß beim weihnachtlichen Geschichten erfinden und erzählen!

Bild © Alexander Raths / fotolia

 

Der Geschichten-Anfang der Woche

Der Geschichtenanfang der Woche: Auf Rika wartet eine Überraschung

Es war wieder einer dieser Sonntage: Klar, es würde schönes Wetter geben. Klar, es war schön, dass die ganze Familie Zeit für ein gemeinsames Frühstück hatte. Und klar, besser als ein Montag war ein Sonntag auf alle Fälle. Aber sonst? Die Küche von Familie Langner lag in warmem Sommerlicht. Rika saß beim Frühstück, nagte an ihrem Marmeladenbrötchen und überlegte sich, dass dieser Familiensonntag doch etwas mehr Pep vertragen könnte. Da klingelte es an der Tür.
 …

Was denkt Ihr – wer könnte das sein? Und wie könnte dieser Sonntag weitergehen?

Hört den Geschichten-Anfang der Woche auch auf itunes:

https://itunes.apple.com/de/podcast/der-geschichten-anfang-der-woche/id1291387251?mt=2

… oder bei soundcloud:

Bild © Little Visuals / Pexels

Häppchenweise lesen

Im Netz bin ich kürzlich über einen tollen Artikel mit Tipps des Schauspielers Rufus Beck rund ums Vorlesen gestolpert. Er rät dazu, Geschichten als Vorleser in kleine Portionen aufzuteilen. Dann fällt das Vorlesen leichter.

Außerdem ist sein Vorlese-Geheimtipp: sich dabei Zeit lassen. Gemeint ist damit nicht nur das langsame Lesen, sondern auch Pausen zwischen Abschnitten oder Kapiteln. So lässt man dem Zuhörer auch Zeit, das Gehörte zu verstehen und wirken zu lassen. Außerdem machen Pausen Geschichten spannend und rhythmisch.

Rufus Beck findet übrigens, dass kleine Versprecher gar nicht schlimm sind und den Zuhörer in der Regel überhaupt nicht stören. Und er muss es schließlich wissen, denn immerhin hat er schon unzählige Hörbücher eingelesen und versteht sein Handwerk!

Bild CC0, © Comfreak / Pixabay

„Gucken verboten!“ – Buchbesprechung

Petra stellt den Titel „Gucken verboten! Das (fast) geheime Aufklärungsbuch“ vor. Es ist geschrieben von Ilona Einwohlt, illustriert von Katharina Vöhringer und erschienen bei FISCHER Sauerländer:

Mit Erwachsenen über Pubertät, Sex und Co. zu sprechen, ist ziemlich megapeinlich! Und doch sind all das Themen, die älteren Kindern und Jugendlichen – verständlicherweise – unter den Nägeln brennen. Und mal ehrlich: Im Sexualkundeunterricht in der Schule geht es ja auch meist vor allem um biologische Fakten.

In „Gucken verboten!“ wird auf ansprechende Weise Klartext gesprochen. Damit das ganz und gar nicht peinlich daherkommt, ist alles in eine glaubwürdige und nachvollziehbare Geschichte gepackt und mit witzigen Illustrationen und Kritzeleien aufgepeppt.

Pia und Paul – beide knapp 12 Jahre und beste Freunde seit Kindergartentagen – beschließen, abwechselnd in ein Tagebuch zu schreiben: Offen, ehrlich und direkt. Dabei erzählen die beiden ganz nebenbei, was bei ihnen gerade in der Familie los ist, was sie beschäftigt und was ihren Alltag ausmacht. Im Mittelpunkt stehen dann all die vielen Fragen, die die beiden rund um Sexualität haben.

„Echte Fragen traut sich keiner.
Echte Antworten erst recht nicht.“

Und genau das versucht das Buch „Gucken verboten!“ zu ändern! Hier fragen Pia und Paul, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen: Was ist ein „feuchter Traum“? Was ist ein Orgasmus? Wo kommen plötzlich die Pickel her? Wie benutzt man ein Tampon? Und sie finden verständliche Antworten darauf, die direkt im Text oder in den Illus dazwischen auftauchen.

Was besonders positiv auffällt: Das Buch kommt weitgehend ohne Klischees aus oder stellt sie ganz bewusst in Frage. Und: Auch Vielfalt hat hier Platz! In Illustrationen und Text tauchen ganz selbstverständlich dünne, dicke, schwarze, weiße, homosexuelle oder heterosexuelle Menschen und Beispiele auf.

Fazit: Ein rundum-Aufklärungsbuch, das Spaß macht!

Ilona Einwohlt, Katharina Vöhringer: Gucken verboten! Das (fast) geheime Aufklärungsbuch. FISCHER Sauerländer 2017, 15 EUR

Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise von FISCHER Sauerländer zur Verfügung gestellt.
Bild CC0, © Zenofotok / Pixabay
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Papas: ran ans Buch!

Vorlesen ist ziemlich häufig „Mama-Sache“: Eine Umfrage bei Statista zeigt, dass mehr als die Hälfte der befragten Väter „keine Zeit zum Vorlesen“ hat…

Fragt man Papas, so werden meist die gleichen Gründe angegeben, warum sich Väter fürs Vorlesen nicht allzu sehr zuständig fühlen:

Sie haben aus Berufsgründen Zeitmangel, sie denken, dass die Kinder eh an die Mama als Vorleserin gewöhnt sind – und überhaupt: Ist das denn wirklich  so wichtig mit dem Vorlesen?

Wir finden finde das ziemlich schade, denn Vorlesen wirkt beziehungsstärkend! Gemeinsam in eine Geschichte eintauchen und in gemütlicher Umgebung das Gefühl von Geborgenheit vermitteln: Das ist ein megatolles Erlebnis für Kinder – und ihre Väter.

Ein Tipp für alle Papas, die nun überzeugt sind – oder es auch vorher schon waren: Guten Vorlesestoff findet Ihr hier auf dieser Seite unter der Rubrik „Empfehlungen“ oder „Unsere Bücher“. Viel Spaß beim gemeinsamen Erleben von Geschichten!

Bild  © granata68 / fotolia