Der geheimnisvolle Diebstahl

Petra stellt den Titel „Der geheimnisvolle Diebstahl“ von Silvia Möller, illustriert von Manfred Tophoven, erschienen beim Kaufmann Verlag, vor.

Erst einmal vorweg: Das Konzept des Buches hat uns neugierig gemacht. Denn hier handelt es sich um einen Kinderkrimi, der aus der Reihe tanzt. Krimis für Kinder gibt es ja jede Menge. Das Thema dieses Buches ist hingegen ganz speziell: Es handelt sich um einen Erstkommunion-Krimi. Und genau deshalb dreht sich die Geschichte auch um vier Kinder, die kurz vor ihrer Erstkommunion stehen.

Florian, Lena, Hannes und Chris sind unzertrennlich. Sie verbindet nicht nur ihre Freundschaft, sondern auch eine Leidenschaft für Fußball und ihre bevorstehende Erstkommunion. Während der Vorbereitung darauf passiert es dann: Ein sehr wertvolles Buch – ein Evangeliar – wird aus der Kirche gestohlen. Die Freude beschließen, den Dieb zu finden. Dabei wird ihre Freundschaft auf die Probe gestellt, und die vier erleben echt spannende Situationen, in denen Scharfsinn und Mut gefragt sind. Wir wollen nicht zu viel verraten. Aber klar ist natürlich, dass der Diebstahl am Ende aufgeklärt wird!

Was übrigens immer als Nebenstrang mitläuft, ist die Erstkommunion-Vorbereitung der Kinder. Deshalb ist es nur konsequent, dass die Geschichte mit dem großen Tag, der Erstkommunion der Freunde, endet. So ist das Buch eine wirklich originelle Geschenkidee für alle Kommunionkinder. Und das ist echt einmalig!

Silvia Möller: Der geheimnisvolle Diebstahl. Kaufmann Verlag 2018, 12,95 EUR
Foto: CC0, © Martin Sattler / unsplash
Das Rezensions-Exemplar wurde freundlicherweise vom Kaufmann Verlag zur Verfügung gestellt.
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Der Geschichtenanfang der Woche: Viktor wird von den Ereignissen überollt

Es war ein ganz normaler Tag. Draußen war ganz normales Wetter. Seine Eltern waren so normal wie immer, und sein Kater schnurrte ganz normal um Viktors Beine, als er sich seine Morgen-Leckerli erbetteln wollte.

Mit anderen Worten: Der Tag, an dem alles begann, war eigentlich wie jeder andere im Leben von Viktor. Nur das Müsli hatte irgendwie anders geschmeckt. Nun trat Viktor aus dem Haus, und trotz des ausgiebigen Zähneputzens hatte er noch immer einen seltsamen Geschmack im Mund. Er ging Richtung Straße, da sah er einen riesigen Lastwagen von der Firma, die sein Müsli herstellte. Das wurde alles immer seltsamer …

Was denkt Ihr – warum hat Viktors Müsli heute ganz anders geschmeckt? Kann das überhaupt sein? Oder ist Viktor noch gar nicht wach und steckt mitten in einem Knuspermüslitraum?

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Foto: CC0, © Hal Gatewood / unsplash.com

Der Geschichtenanfang der Woche: Lena hat ein Ziel.

Von wegen „Das machst du nicht“! Lena hatte sich wochenlang vorbereitet, und ganz bestimmt würde sie sich nicht davon abbringen lassen. Sie hatte Warnungen ignoriert und gute Ratschläge ausgeschlagen. Und sie hatte sich viele Gründe zurechtgelegt, weshalb es jetzt endlich an der Zeit für diese Heldentat war.

Als wäre es ein weiteres Zeichen, innezuhalten, blendete die Sonne Lena, als sie aus dem Haus trat. Doch sie ließ sich davon nicht beirren. Lena wusste genau, wohin sie wollte.

Was denkt Ihr – Wohin will Lena? Und was hat sie dort vor?

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Spektrum

Michael hat sich den Roman „Spektrum“ von Sergej Lukianenko bei Audible angehört:

Russische Science Fiction-Autoren? Da fallen den LeserInnen bzw. HörerInnen wahrscheinlich nicht allzu viele Namen ein – außer vielleicht Isaac Asimov, der aber bereits mit drei Jahren in die USA auswanderte. Wer sich intensiver mit SciFi beschäftigt, wird aber ganz bestimmt auch den Namen Sergej Lukianenko kennen: Der erfolgreichste russische Science Fiction- und Fantasy-Autor der Gegenwart (lt. Wikipedia) ist spätestens seit seiner „Wächter“-Reihe, von der es auch zwei Verfilmungen gab, ein bedeutender Name dieses Genres. Und das aus gutem Grund …

„Spektrum“ ist ein Roman bzw. Hörbuch, der auf Jugendliche und Erwachsene zielt. Und er erzählt eine im besten Wortsinn phantastische Geschichte: In einer Welt der nahen Zukunft haben Außerirdische, die „Schließer“ genannt werden, zahlreiche Tore auf der Erde errichtet, mit deren Hilfe sich Menschen (passenderweise im Buch Touristen genannt) auf andere Planeten teleportieren lassen können. Das ist kein ganz neues Motiv, aber bereits mit der ungewöhnlichen „Fahrkarte“ für die Tore macht der Roman seinen besonderen Status deutlich: Reisen darf nur, wer einem Schließer eine gute Geschichte zu erzählen vermag!

Der Russe Martin ist nun jemand, der sich auf gute Geschichten versteht und deshalb oft durch die Tore geht – als Detektiv, der sich nicht nur auf der Erde auf Spurensuche begibt. Auch sein neuester Fall führt ihn in eine fremdartige Welt, auf den Planeten Bibliothek, wo er das Mädchen Irina finden soll. Tragischerweise kommt Irina aber auf Bibliothek ums Leben. Doch damit endet der Fall nicht: Jetzt beginnt erst eine staunensreiche Odyssee durch zahlreiche faszinierende Welten und eine rätselhafte, aber immer spannende Handlung …

Das Erste, was einem an „Spektrum“ auffällt, ist die sorgfältige, geschliffene und höchst angenehme Sprache, die fast ein wenig antiquiert daherkommt – ein äußerst reizvoller Kontrast zum Zukunftsthema. Was dazu passt, ist der Eindruck, dass uns der Autor in den Dialogen eine kleine Lektion in Sachen Umgangsformen, Höflichkeit und gutes Miteinander mitgibt. Auch das ist eher ungewöhnlich für SciFi jenseits des Enterprise-Universums von Gene Roddenberry, aber ein sehr willkommenes Stilmittel. Eine nochmalige Steigerung erfährt die Sprache Lukianenkos in der Hörbuchfassung durch den (wie immer) exzellenten Vortrag von David Nathan. Er ist es auch, der die vielen philosophischen Aspekte, die in der Handlung Platz finden, glaubwürdig transportiert. Von der ausführlichen Beschreibung der Zubereitung von russischen Spezialitäten bis hin zu den ganz großen Religionsthemen – Sergej Lukianenko möchte uns mit seinem Buch viel sagen. Und David Nathan sort dafür, dass wir auch zuhören …

Was „Spektrum“ nicht ist:
Eine Weltraumoper mit vielen Schlachten, glorreichen Helden und verworrener Action-Story.

Was „Spektrum“ ist:
Eine tiefgehende Betrachtung unserer Existenz, verwoben in einer spanenden Geschichte und vorzüglich erzählt.

Unser Tipp:
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„Spektrum“, als Hörbuch erschienen bei der Hörverlag als MP3-CD
Foto: CC0, © Bryan Minear / unsplash
Das Rezensions-Exemplar stammt aus dem privaten Fundus.
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Der Geschichtenanfang der Woche: Greta findet einen wahren Schatz

„Wie viel kostet das?“, fragte Greta den Verkäufer. In ihren Händen hielt sie eine schimmernde Glaskugel, die sie unter all dem Krempel in dem kleinen Andenkenladen am Seeufer hervorgezogen hatte. Nach einem langen Tag am und im Wasser hatten ihr Mama und Papa versprochen, dass sie sich etwas aussuchen durfte. Und die Kugel hatte es ihr sofort angetan. Nicht nur, dass sie unter all dem ganzen bunten Plastikkram wie aus einer anderen Zeit erschien – nein, sie war außerdem der einzige Artikel, der irgendwie wertvoll aussah.

Aber warum? Greta wollte dem Geheimnis, das sie in der Kugel vermutete, unbedingt auf den Grund gehen.

Was denkt Ihr – was könnte es mit dieser Glaskugel auf sich haben?

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Foto: CC0, © Bekir Dönmez / unsplash.com

Wir wünschen ein frohes Osterfest!

Liebe LeserInnen unseres Blogs!

Wir wünschen Euch ein wundervolles Osterfest mit vielen tollen Geschichten und erholsame, glückliche Feiertage!

Wer weiß – vielleicht haben wir sogar Glück und die Frühlingssonne begleitet uns in wenig …?

Zu Ostern gibt’s von uns ein kleines Crossover aus dem „Geschichtenanfang der Woche“ und unserer Instagram-Serie #superkurzgeschichte. Viel Spaß dabei!


Was war das denn nur wieder für eine seltsame Idee von ihrem Vater gewesen? Sie und ihr Bruder waren scheinbar ewig im Auto hierhergefahren, statt gleich am Morgen und im Sonnenschein Ostereier zu suchen – im eigenen Garten, so wie man das eben machte. Aber heuer hatte es Papa in die Natur gezogen. „Das wird euch gefallen!“, meinte er, und immer, wenn er das sagte, war das ein Garant dafür, dass es so überhaupt keinen Spaß geben würde.

So streifte sie durch die Wiese am Waldrand und suchte ihr Osternest diesmal eben woanders. Aber wo sollte sie anfangen? Der Garten des Reihenhauses, in dem sie wohnte, war wenigstens überschaubar. Sie hatte sich schon lange ein Suchraster überlegt, mit dem sie in Nullkommanichts alle Ostersachen finden und sich zurück in ihr Zimmer verziehen konnte. Aber hier? Mitten in der Natur? Wo sollte sie nur anfangen? Das war ja jetzt schon langweilig. Und Handyempfang hatte sie auch keinen.

Da! War da nicht ein Hase, direkt vor ihrer Nase, in den Wald davongehoppelt? Erst sah sie ihm hinterher, dann lief sie ihm nach. Nur wenige Meter, nachdem der Wald begonnen hatte, entdeckte sie im Sonnenlicht einen Weg, der über und über mit Blumen gesäumt war. Sie zögerte, da blieb der Hase stehen und schien sich ermunternd nach ihr umzublicken. Ob sie ihm folgen sollte?

Bild © CCO, Waranya Mooldee / unsplash

Der Geschichtenanfang der Woche: Leon hat einen besonderen Tag vor sich

Leon konnte nicht schlafen. Nicht, weil er nicht müde war, denn wieder einmal gähnte Leon herzhaft. Und auch nicht, weil er Magenschmerzen hatte, weil er Durst verspürte oder es ihn fror. Tatsächlich fühlte sich Leon relativ wohl – mit Ausnahme von seinem Kopf. Denn darin drehten sich die Gedanken um den morgigen Tag wie verrückt im Kreis. Die ließen ihn einfach nicht los und machten es unmöglich, endlich zur Ruhe zu kommen.

Was denkt Ihr – welches kommende Ereignis raubt Leon wohl den Schlaf?

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Bild: CC0 / © Foundry / pixabay.com

Der Geschichtenanfang der Woche: Meike lässt Ideen regnen.

„Laaaa-ng-wie-liiig!“ Meike brummte dieses Wort bestimmt schon zum zehnten Mal vor sich hin, und auch diese Tätigkeit war ziemlich langweilig. Was sollte sie aber auch sonst machen, an einem trüben Regentag wie heute? Der Regen trommelte nun schon seit Stunden an Meikes Zimmerfenster, und mit jedem Regentropfen, der die Scheibe herabrann, sank ihre Stimmung.

Es musste doch irgendwas geben, was auch bei Regen Spaß machte! Meike grübelte, bis kleine Rauschschwaden von ihrem Kopf aufstiegen. Dann kam ihr eine Idee.

Was denkt Ihr – schafft es Meike, auch bei Regen ein sonniges Gemüt zu bekommen? Und wie gelingt ihr das wohl?

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Foto: CC0, © NeONBRAND / unsplash.com

Stellt mal Wörter auf den Kopf

Mit Worten und Sprache kann man richtig tolle Sachen machen. Natürlich (…wer hätte das jetzt hier vermutet?) auch Geschichten erzählen! Aber Worte können noch viel mehr. Sie können sich reimen. Sie können verschieden klingen. Oder gleich, obwohl man sie ganz anders schreibt. Macht Euch doch mal gemeinsam auf die Suche nach solchen Besonderheiten. Oder erfindet Reime.

Was ganz Außergewöhnliches können einige besondere Worte: Ihr könnt sie gewissermaßen auf den Kopf stellen – also rückwärts lesen –, und sie ergeben immer noch Sinn. Das sind sogenannte Palindrome. Probiert doch mal „Regallager“ aus, „Legovogel“ oder das längste Palindrom, den „Reliefpfeiler“. Es gibt auch Wörter, die sich vorwärts und rückwärts (also normal und „auf dem Kopf“) lesen lassen, dann aber etwas anderes bedeuten – wie etwa „Nebel“. Das ganze funktioniert sogar mit mehreren Wörtern oder ganzen Sätzen! Ein Beispiel: „Alle Bananen, Anabella!“

Fällt Euch noch mehr ein? Viel Spaß dabei!

Bild © Tim Gouw / unsplash

Der Geschichtenanfang der Woche: Jonas wird zum Nacht-Entdecker

Eigentlich hatte Jonas ja schon ein wenig Angst im Dunkeln; das musste er zugeben. Vor allem, wenn es so richtig dunkel war. Zum Glück war das heute anders, denn der Mond warf silberne Streifen in sein Zimmer. Jonas blinzelte. War da etwas? Es dauerte einige Augenblicke, bis sich seine Augen an die Finsternis gewohnt hatten. Er wagte kaum zu blinzeln, weil er befürchtete, dass es dann weg sein könnte. Doch dann konnte er es genau erkennen.

Was denkt Ihr – was sieht Jonas? Und warum macht es ihn neugierig, ihm aber gar keine Angst?

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Foto: CC0, © Atlantios / pixabay.com